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Arsenal FC |
3:0 (1:0) |
Liverpool FC |
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Arsenal ohne Mühe, die Reds ohne Kreativität
Beide Teams haben gute Aussichten auf das Erreichen des Achtelfinals in der Champions League und beide haben das Viertelfinale des Carling-Cups ereicht, aber beide haben schon einen nicht unerheblichen Rückstand auf den Spitzenreiter der Premier League.
Van Persie mit der Hand und Flamini mit dem Fuß
Jens Lehmann musste aufgrund von Halsschmerzen eine Pause einlegen, dafür rückte Almunia in Arsenals Tor. Für den verletzten Tomas Rosicky kam Mathie Flamini zum Einsatz. Bei Liverpool fehlte Sissoko, der auch die nächtsen drei Monate ausfallen wird, sein Ersatz war Bolo Zenden. Unmittelbar vor dem Spiel legten alle Anwesenden im Stadion eine Schweigeminute wegen des britischen Volkstrauertags ein. Die Partie fing mit einem Paukenschlag an, denn bereits in der zweiten Spielminute schoß Robin van Persie den Ball ins Netz. Doch der Schiedsrichter hatte das vorangegangen Handspiel von van Persie gesehen, er gab van Persie die gelbe Karte und das Tor zählte folgerichtig nicht. Arsenal erspielte sich schnell eine klare Feldüberlegenheit, wirkte immer spitziger und ideenreicher als der Gegenspieler, verpasste es aber, sich klare Chancen herauszuspielen. Nach einer halben Stunde erreichte Henry eine gute Flanke, bei der Gelegenheit zeigte er, dass das Kopfballspiel nicht unbedingt zu seinen Stärken zählt. Unruhe machten sich unter den Heimfans breit, die letzten Arsenalspiele verliefen auch nach demselben Muster und am Ende hatte dann Arsenal verloren. Aber die Gunners versuchten es weiter und wurden dann in der 41. Minute belohnt. Ein schöner Steilpass von Hleb spielte Fabregas frei, der dann auf Flamini querlegte, und der ließ sich das Tor nicht mehr nehmen. Für seine Jubelarie, die in den Armen der Zuschauer endete, sah er noch die gelbe Karte.
Toure mit der Entscheidung
Die Erleichterung in den Reihen der Gunners war deutlich zu sehen. Sie spielten nun zielstrebiger, während Liverpools Spieler mit Hinterherlaufen und Grätschen beschäftigt waren. Ausgerechnet Kolo Toure, Arsenals Innenverteidiger, war auf die Position eines Mittelstürmers vorgerückt, wo ihn van Persies Pass erreichte. Im Eins-Gegen-Eins bezwang er Reina mit einem platzierten Schuss, der Ball rollte zum dritten Mal in Liverpools Tor, das 2:0 war perfekt. Einige Minuten später war der Schiedsrichter nachsichtig, als er für ein spätes Foul an van Persie Carragher nicht die zweite gelbe Karte zeigte. Dann stellte Rafa Benítez sein Team um. Er brachte Pennant für González, Pennant rückte ins rechte Mittelfeld, Zenden auf die linke Seite und Gerrard nahm nun die zentrale Position im Mittelfeld ein. Das Ganze blieb ohne Wirkung. Zehn Minuten später brachte Benítez Bellamy für Crouch, doch auch diese Einwechslung führte zu keiner Verbesserung des Liverpooler Spiels.
Die Londoner brauchten nicht mehr viel zu tun, denn nun ließ auch noch die Konzentration der Gäste nach. Bestes Beispiel war das 3:0, bei dem William Gallas nach einer Ecke unbedrängt im Fünf-Meter-Raum köpfen konnte. Liverpools erste herausgespielte Chance war in der 83. Minute, eine gute Vorarbeit durch Pennant, doch Craig Bellamy stand im Abseits, als er den Ball in Arsenals Tor köpfte. Der eingewechselte Adebayor hatte noch die Möglichkeit, auf 4:0 zu erhöhen, aber sein Schuss traf nur das linke Bein von Reina.
Hätte Jens Lehmann gespielt, dann hätte er einen sehr ruhigen Nachmittag gehabt. Selten waren die Reds harmloser. Man kann ihnen sicherlich nicht vorwerfen, nicht gekämpft zu haben, aber allein durch den Kampf werden sie ihren Ansprüchen nicht gerecht werden können. Liverpools Titelträume waren vor diesem Spiel nicht allzu groß – nach der fünften Niederlage im sechsten Auswärtsspiel sind sie sicherlich endgültig geplatzt. Das Team von Arsène Wenger zeigte eine sehr besonnene Vorstellung. Es war kein Glanzsieg, wie das Ergebnis vielleicht vermuten lässt, aber sie zeigten schöne Spielzüge gepaart mit Effizienz. Dieses Spiel war von der Bedeutung her vergleichbar mit dem Spiel gegen Manchester United. Die Tatsache, dass Arsenal beide gewonnen hat, wird den Londoner Klub zusätzlich motivieren.
Der 12. Spieltag der Premier League
| Arsenal – Liverpool |
3:0 (1:0) |
| Reading – Tottenham Hotspur |
3:1 (2:1) |
| Blackburn Rovers – Manchester United |
0:1 (0:1) |
| Chelsea – Watford |
4:0 (2:0) |
| Everton – Aston Villa |
0:1 (0:0) |
| Manchester City – Newcastle |
0:0 (0:0) |
| Middlesbrough – West Ham |
1:0 (0:0) |
| Portsmouth – Fulham |
1:1 (0:0) |
| Sheffield United – Bolton |
2:2 (0:1) |
| Wigan – Charlton |
3:2 (2:0) |
| Pl. |
Verein |
Spiele |
Tore |
Punkte |
| 1. |
Manchester United |
12 |
27:5 |
31 |
| 4. |
Aston Villa |
12 |
15:9 |
21 |
| 5. |
Bolton Wanderers |
12 |
12:11 |
21 |
| 6. |
Portsmouth FC |
12 |
17:10 |
20 |
| 7. |
Everton FC |
12 |
16:11 |
17 |
| 8. |
Wigan Athletic |
11 |
16:13 |
17 |
| 9. |
Liverpool FC |
12 |
14:15 |
17 |
| 10. |
Fulham FC |
12 |
13:16 |
17 |
| 11. |
Reading FC |
12 |
13:18 |
16 |
| 12. |
Tottenham Hotspurs |
12 |
9:14 |
15 |
| 13. |
Middlesbrough FC |
12 |
10:16 |
14 |
| 14. |
Manchester City |
12 |
7:14 |
13 |
| 15. |
Blackburn Rovers |
12 |
10:16 |
12 |
| 16. |
West Ham United |
12 |
9:15 |
11 |
| 17. |
Sheffield United |
12 |
7:16 |
10 |
| 18. |
Newcastle United |
12 |
7:14 |
9 |
| 20. |
Charlton Athletic |
12 |
9:18 |
8 |