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[2. Bundesliga 2006/07] Aufstand der Kellerkinder - Rostock und Fürth verlieren, K'lautern remis

6. Mai 2007, 18:14 geschrieben von Elbefohlen, abgelegt unter Deutscher-Fussball.

Das Aufstiegsrennen bleibt spannend. Sowohl Rostock als auch Fürth verlieren ihre Heimspiele. Zudem kommt Kaiserslautern gegen Braunschweig nicht über ein Remis hinaus.

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FC Hansa Rostock 0:3 (0:1) TuS Koblenz

Die TuS Koblenz bleibt auch im zweiten Spiel unter Rapolder ungeschlagen. Glatt und verdient mit 3:0 gewann der Aufsteiger beim Aufstiegsaspiranten aus Rostock und scheint damit das Abstiegsgespenst verjagt zu haben. Der frühen Führung, die Mavric bereits in der 4. Minute per Kopf markierte, ließen die couragierten Gäste nach dem Wechsel zwei weitere Treffer folgen. Bevor der überragende Dzaka, der schon Vorlagengeber zum 1:0 war, das 3:0 selbst erzielte, legte er noch zum 2:0 durch Rahn auf.

Für Rostock, das zu keiner Zeit in die Partie fand, eine ungeahnte Nervosität offenbarte und trotz der Pleite auf Rang zwei bleibt, wird es in Sachen Bundesliga noch nochmal richtig eng.

Statistik

Hansa Rostock: Schober – Bülow (65. Hänghe), Sebastian, Gledson, M. Stein – Beinlich – Yelen (69. Shapurzadeh), Rahn (57. Cetkovic) – Kern – Schied, Dorn – Trainer: Pagelsdorf

TuS Koblenz. Eilhoff – Wiblishauser, Mavric, A. Richter, Forkel – Sukalo, Ziehl – Rahn (79. Adzic), Dzaka (86. Holzer), P. Langen (53. Sahin) – Maierhofer – Trainer: Rapolder

Tore: 0:1 Maierhofer (4.), 0:2 Rahn (70.), 0:3 Dzaka (74.)

Schiedsrichter: Dr. Fleischer (Sigmertshausen)
Zuschauer: 16.000
Gelbe Karten: Gledson, Rahn / Maierhofer, Sukalo, Ziehl

SpVgg Greuther Fürth 0:2 (0:1) Rot-Weiss Essen

Auch die SpVgg kann die Vorlagen der schwächelnden Konkurrenz nicht nutzen und verpassten mit einer 0:2-Heimpleite gegen Essen den Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Die Gäste aus dem Ruhrpott lließen defensiv kaum etwas anbrennen und verwerteten ihre eigenen Chancen eiskalt. Lohn der tadellosen Vorstellung: Die Köstner-Elf kletterte über den ominösen Strich und kann am nächsten Sonntag zuhause gegen Burghausen den Klassenerhalt womöglich festzurren.

Statistik

Greuther Fürth: Loboué – Felgenhauer, Kleine, Mijatovic, Achenbach – Karl, Lanig (62. Schröck) – Adlung (72. Kocukovic), D. Fuchs – Reisinger (Cidimar (46.), Timm – Trainer: Möhlmann

Rot-Weiss Essen: Zaza – S. Lorenz, Kläsener, M. Lorenz, Bieler – Barut, Lorenzón – Özbek, Kiskanc (84. Nikol) – Boskovic, S. Okoronkwo – Trainer: Köstner

Tore: 0:1 Lorenz (18.), 0:2 Özbeck (70.)

Schiedsrichter: Kempter (Sauldorf)
Zuschauer: 12.500
Gelbe Karten: Reisinger, Cidimar / Lorenzón, Özbeck, Kiskanc

1. FC Kaiserslautern 1:1 (0:0) Eintracht Braunschweig

Hut ab vor Eintracht Braunschweig, das im vierten Spiel ohne Niederlage blieb und nach Rostock und Duisburg, nun beim 1:1 auf dem Betzenberg, auch dem FCK Punkte wegschnappte. Die klar tonangebenden Pfälzer verstandenen es nicht, die kompakte und gut organisierte Defensive des Absteigers zu überwinden. Meißner rettete mit seinem Tor zwar noch das Remis, das aber im Kampf um Platz drei wohl zu wenig sein wird.
h4=. Statistik

1. FC Kaiserslautern: Macho – Bohl, Beda, Bouzid, Simpson – Meißner – Lexa (69. Daham), Reinert (83. Villar) – Hajnal – Ziemer, Opara – Trainer: Funkel

Eintr. Braunschweig: T. Stuckmann – Jülich, Horacek, Cimen, Siegert – Husterer, Bick – A. Huber, Leozinho (57. Rodrigues) – Otacilio (79. Lieberknecht), Atem (85. Rische) – Trainer: Demuth

Tore: 0:1 Rodrigues (62.), 1:1 Meißner (85.)

Schiedsrichter: Stark (Ergolding)
Zuschauer: 25.000
Gelbe Karten: – / Bick, Horacek

1860 München 1:0 (1:0) SpVgg Unterhaching

Werner Lorants Auftritt im gut gefüllten“Löwen-Käfig” endete mit unglücklichen 0:1-Niederlage. Unglücklich nicht etwa, weil Haching das bessere Team war – das war 1860 -, sondern weil das einzige Tor ein Eigentor von Gülselam war. Lorants Elf viel im Spiel nach vorn nicht allzu viel ein, vom Aufbäumen gegen den Abstieg war nichts zu sehen. Da die letzten Gegner Fürth und Rostock heißen, sieht es für die SpVgg wohl zappenduster aus…

Statistik

1860 München: M. Hofmann – Thorandt, T. Hoffmann, Berhalter, M. Schäfer – D. Schwarz, S. Bender (Ghvinianidze 46.) – di Salvo, Baier (5. Johnson), Milchraum (90.+2 Milchraum)- Göktan – Trainer: Kurz

SpVgg Unterhaching: Heerwagen – Sträßer, Omodiagbe, Page, Frühbeis – Gülselam, Feldhahn – Custos, Sobotzik, Lechleiter – Spizak – Trainer: Lorant

Tore: 1:0 Gülselam (11., Eigentor)

Schiedsrichter: Dr. Drees
Zuschauer: 41.700 (Mainz)
Gelbe Karten: Schwarz / Gülselam, Custos, Spizak, Feldhahn
Gelb-Rote Karte: Spizak

Wacker Burghausen 1:1 (0:1) FC Carl Zeiss Jena

Nach menschlichem Ermessen steht nach dem 1:1 gegen Jena der Abstieg fest. Sechs Zähler Rückstand und das schlechte Torverhältnis sind wohl nicht mehr wettzumachen. Das Remis gegen Jena, war, auch wenn das Tor durch Hertl erst in der Nachspielzeit fiel, vollkommen verdient. Die thüringer Gäste wollte in Halbzeit zwei ihren Vorsprung nur verwalten – und wurden zurecht bestraft.

Statistik

Wacker Burghausen: Gospodarek – Lastovka (73. Volkov), Bonimeier, R. Schmidt (46. Toleski), Nagy (82. Mosquera) – Hertl, Ledgerwood – Burkhardt, O. Fink, Nicu – Bogavac – Trainer: Arbinger

FC Carl Zeiss Jena: Lomaia – S. Günther, A. Maul, Voigt, R. Maul – Holzner, Kühne, M. Zimmermann (90. Tapalovic), Fröhlich – Sykora, Werner – Trainer: Neubarth

Tore: 0:1 Werner (33.), 1:1 Hertl (90.)

Schiedsrichter: Hemer
Zuschauer: 4.000
Gelbe Karten: Hertl, Ledgerwood / Lastofka


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