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[2. Bundesliga 2007/08] 1860 weiter ohne Punktverlust, K'lautern ohne Sieg

27. August 2007, 11:47 geschrieben von Ju, abgelegt unter Deutscher-Fussball.

Drei Auswärts- und zwei Heimsiege am Sonntagnachmittag

Der TSV 1860 München baute seine Mini-Serie von zwei auf drei Saisonsiege aus. Die Löwen bleiben nach dem 3:0-Auswärtssieg in bei Aufsteiger 1899 Hoffenheim ohne Punktverlust an der Tabellenspitze. Die Hoffenheimer finden sich dagegen nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen auf dem 17. Tabellenplatz wieder; sollte Augsburg am Montag den SC Freiburg besiegen, würde auch der FCA noch an ihnen vorbeiziehen.

Nicht ganz so gut wie den Münchnern erging es den Kickers Offenbach, die ebenfalls mit zwei Siegen in die Saison gestartet waren. Sie kamen bei Alemannia Aachen unter die Räder. Der Bundesliga-Absteiger steht dagegen mit sieben Punkten aus drei Spielen auf dem zweiten Rang, dicht gefolgt von der SpVgg Greuther Fürth, die nach dem Auswärtserfolg in Kaiserslautern bereits ebenfalls sieben Punkte auf dem Konto haben. Der FCK enttäuschte bislang – zumindest, was die Punkteausbeute angeht. Nach zwei Niederlagen und einem Remis: Platz 15!

Aus dem Tabellenkeller befreit hat sich Erzgebirge Aue mit einem 3:0-Heimerfolg über SV Wehen Wiesbaden. Beide Teams befinden sich mit vier Punkten im Tabellenmittelfeld. Der FC St. Pauli besiegte vor heimischem Publikum TuS Koblenz mit 1:0 und hat auch schon sechs Punkte gesammelt.

Der komplette Spielplan mit allen Ansetzungen, Ergebnissen und der Tabelle
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Alemannia Aachen 4:0 (0:0) Kickers Offenbach

Das Endergebnis spricht eine deutliche Sprache. Vier zu null. Dabei waren beide Teams lange Zeit gleichwertig in einem umkämpften Match. In der ersten Halbzeit sorgte der Unparteiische für einen Aufreger, als er Aachens Leiwakabessy nach Halten gegen den durchgebrochenen Mokhtari nicht des Feldes verwies, sondern weiterspielen ließ. Nach dem Seitenwechsel dominierte das Gästeteam die Partie – bis zum Platzverweis für Suat Türker. Danach schlugen die Hausherren eiskalt zu, erzielten alle vier Tore in der Schlussviertelstunde.
Offenbach kann diese deutliche Niederlage schon nächsten Freitag wieder gutmachen, wenn der FC Augsburg am Bieberer Berg gastiert. Die Alemannia reist mit breiter Brust zum Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden.

Statistik

Aachen: Nicht – Casper, Vukovic, N. Herzig, Leiwakabessy (81. Weigelt) – Lehmann, Lagerblom – Reghecampf, Nemeth, Pecka (59. Milchraum) – Ebbers (54. Kolev) – Trainer: Buchwald

Offenbach: Endres – C. Müller, Bungert, Hysky, Sidney (79. Epstein) – O. Mokhtari (73. Wörle), Sieger, Cimen (79. Ogungbure), T. Judt – Türker, Toppmöller – Trainer: Frank

Tore: 1:0 Kolev (77.), 2:0 Lehmann (80.), 3:0 Kolev (89.), 4:0 Milchraum (90.)

Schiedsrichter: Rafati (Hannover)
Zuschauer: 20.800 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Kolev / Cimen, O. Mokhtari, Ogungbure
Gelb-rote Karte: Türker (71.)

1. FC Kaiserslautern 0:1 (0:1) SpVgg Greuther Fürth

Die Roten Teufel kommen nicht in Fahrt. Auch im dritten Spiel reichte es nicht für den ersten Sieg, im Gegenteil: Man unterlag der SpVgg Greuther Fürth zu Hause. In der ersten Halbzeit gab es – mit Ausnahme des Elfmetertores von Stefan Maierhofer – kaum nennenswerte Szenen. Das Spiel plätscherte dahin, Kaiserslautern fand überhaupt kein Mittel gegen sicher stehende Franken, denen aber zu viele Fehler in der Spieleröffnung unterliefen. Im zweiten Durchgang waren die Gäste weiterhin überlegen, verpassten es aber nachzulegen. So blieb es beim 0:1 in einem äußerst schwachen Spiel von total verunsichert wirkenden Pfälzern gegen fahrlässig Großchancen auslassende Fürther.

Statistik

K’lautern: Fromlowitz – S. Müller, Ouattara, Beda (62. Banouas), Schönheim – Demai (68. Opara), Bohl, Neubauer – Jendrisek (36. Bellinghausen), Stachnik, Runström – Trainer: Rekdal

Fürth: Kirschstein – Felgenhauer, Biliskov, Karaslavov, Achenbach – Judt – Burkhardt, Lanig, Adlung (90. Mauersberger) – Nehrig (76. Reisinger), Maierhofer (66. Cidimar) – Trainer: Labbadia

Tore: 0:1 Maierhofer (40., Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)
Zuschauer: 30.000
Gelbe Karten: Stachnik, Ouattara, Runström / Nehrig

Erzgebirge Aue 3:0 (0:0) SV Wehen Wiesbaden

Das Spiel begann sehr schleppend. Kein Team wollte dem anderen Chancen eröffnen, alle Akteure spielten vorsichtig, auf Sicherheit bedacht. Erst nach einer Viertelstunde wurden die Gastgeber forscher und nahmen das Spiel in die Hand. Die Mannschaft von Christian Hock fand in der Offensive überhaupt kein Mittel gegen die immer stärker werdenden Hausherren, die sich aber wiederum mit der dicht gestaffelten Defensivabteilung der Gäste schwer taten. Im zweiten Duchgang wurden die Gastgeber dann belohnt: Kaufmann traf zweimal innerhalb von nur drei Minuten, danach war das Spiel entschieden und Aue gelang noch der dritte Treffer.

Statistik

Aue: Bobel – Loose, Kos, Paulus, Trehkopf – F. Heller (73. Klinka), Kurth (72. Feldhahn), Geißler – Curri, A. Nemec, Strbac (59. Kaufmann) – Trainer: Schädlich

Wehen Wiesbaden: Masic – Simac (69. Glibo), Kopilas, Jeknic, Kokot – S. Schwarz, Bick – Siegert, Catic (77. Amstätter), Nicu – Atem (46. Willmann) – Trainer: Hock

Tore: 1:0 Kaufmann (81.), 2:0 Kaufmann (83.), 3:0 Geißler (87.)

Schiedsrichter: Henschel (Braunschweig)
Zuschauer: 9.000
Gelbe Karten: Paulus / Simac, Kokot

1899 Hoffenheim 0:3 (0:2) TSV 1860 München

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und entwickelten in der Offensive von Beginn an viel Druck. Ein Freistoß von Salihovic landete auf dem Kasten der Löwen. Die profitierten nach einer halben Stunde von einem Abstimmungsproblem der Hoffenheimer Defensivabteilung, die sich nicht einig war, wer den Ball aufnimmt. Antonio di Salvo schnappte sich diesen, spielte Haas aus und schob das Leder ins Tor. Nur drei Minuten später traf Johnson nach Zuspiel von di Salvo zum 0:2-Halbzeitstand. Mit viel Schwung kam der Aufsteiger dann aus der Kabine, hatte aber kein Glück im Abschluss. In der Schlussminute besorgte D. Schwarz, der Kapitän der Münchner, den 0:3-Endstand.

Statistik

Hoffenheim: D. Haas – Janker (46. Mesic), Jaissle, P. Nilsson, Löw – Vorsah, Salihovic – M. Keller (73. A. Mayer), Copado, Paljic (64. Weis) – Ibisevic – Trainer: Rangnick

München: Tschauner – Thorandt, Ghvinianidze, Berhalter, Hoffmann – L. Bender (72. S. Bender), D. Schwarz – Wollf (74. Gebhart), Göktan, Johnson – di Salvo (79. Kucukovic) – Trainer: Kurz

Tore: 0:1 di Salvo (33.), 0:2 Johnson (38.), 0:3 D. Schwarz (90.)

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 6.350 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Ibisevic, M. Keller, Salihovic / Wolff, Thorandt

FC St. Pauli 1:0 (0:0) TuS Koblenz

Es war eine intensive Partie. Beide Mannschaften zeigten den Willen, das Spiel zu gewinnen, offenbarten aber technische Schwächen. Im ersten Abschnitt ergriff zunächst St. Pauli die Initiative, fand aber kein Mittel, die Koblenzer Hintermannschaft zu überwinden. Einmal verfehlte Schnitzler mit einem Kopfball das Tor, ein anderes Mal parierte Eilhoff. Nach dem Seitenwechsel waren wiederum eine Menge Fehlpässe, Abstimmungsprobleme und Fouls zu sehen; also alles, was nötig ist, um Spielfluss zu verhindern. Konsequenterweise enstand der 1:0-Siegtreffer für den Aufsteiger aus einer Standardsituation. Nach einem Einwurf verlängerte Boll auf Trojan, der per Kopf aus fünf Metern erfolgreich war. Daraufhin wechselte Uwe Rapolder und brachte mit Bogavac einen weiteren Offensivakteur. St. Pauli zog sich zurück und verteidigte den Vorsprung bis zum Schluss.

Statistik

St. Pauli: Borger – Gunesch, Morena, Eger, Rothenbach – Boll, Meggle – Schultz (68. Ludwig), Trojan (80. Braun), Brunnemann – Schnitzler (89. Bruns) – Trainer: Trulsen

Koblenz: Eilhoff – Forkel (68. Bajic), Mavric, Wiblishauser (77. Lomic), A. Richter – Sukalo, Ziehl (61. Bogavac) – Traut, Dzaka, Langen – Cha – Trainer: Rapolder

Tore: 1:0 Trojan (56.)

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 15.500 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Schnitzler – Sukalo, Langen


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