[Biathlon WM 2008] Staffel-Gold für Damen
17. Februar 2008, 20:53 geschrieben von Lucutus.
Medaillengrube Östersund?
Am kommenden Samstag startet in Östersund die 50. Biathlon-Weltmeisterschaft. Elf Entscheidungen wird es in acht Tagen geben, natürlich sind auch die Athleten des Deutschen Ski-Verbands wieder bei den Favoriten dabei.
Die Qual der Wahl hat Damen-Bundestrainer Uwe Müßiggang. Magdalena Neuner, Kati Wilhelm, Martina Glagow und Andrea Henkel – die mit ihrer zehnten WM-Teilnahme die meiste Erfahrung vorweisen kann – dürften gesetzt sein, dahinter streiten sich Sabrina Buchholz, Kathrin Hitzer und Simone Denkinger um den fünften Platz im Auftaktrennen, dem Sprint am Samstag. Fünf Startplätze sind durch Neuners WM-Titel im vergangenen Jahr möglich, wer allerdings diesen fünften Startplatz erhalten wird, das wird Uwe Müßiggang kurzfristig entscheiden.
In nahezu jedem Rennen sind die DSV-Damen als Medaillenkandidaten zu sehen, aber man darf natürlich die internationale Konkurrenz nicht vergessen. Mit Sandrine Bailly (Frankreich), Jekaterina Jurjewa (Russland) und dem neuen russischen Shooting-Star, Swetlana Sleptsova, ist jederzeit zu rechnen. Schießt die Norwegerin Tora Berger wenig oder sogar keine Fehler, dann ist auch sie ganz vorne zu finden. Gespannt darf man sein, wie sich Anna-Carin Oloffson bei der WM vor der eigenen Haustür präsentiert. Beim letzten Weltcup in Antholz sickerte die Schwangerschaft der schwedischen Olympiasiegerin durch, was vielleicht auch eine Erklärung dafür ist, dass Oloffson (bislang zumindest) nur selten ganz vorne zu finden war.
Bei den Herren hat Bundestrainer Frank Ullrich den Kader für den Sprint bereits benannt. Michael Greis, Alexander Wolf, Daniel Graf und Andreas Birnbacher heißen die DSV-Trümpfe, die dann logischerweise auch den Verfolger bestreiten werden. Michael Rösch wird seinen Einsatz im Einzelrennen erhalten, Carsten Pump und Christoph Stephan sind zunächst einmal zum Zuschauen verdammt. Ullrich betonte aber, dass das Staffelaufgebot noch nicht feststehe. Wer die Vier sein werden, die die fest eingeplante Staffelmedaille holen sollen, wird während der WM entschieden werden.
Bei den Herren thront der perfekte Biathlet über allen. Ole Einar Björndalen aus Norwegen ist der Maßstab – an ihm wird man gemessen, ihn gilt es zu schlagen. Im Weltcup ist der neunfache Weltmeister überdeutlich vorne, aber auch einem Björndalen fällt der Erfolg nicht von selbst in den Schoß. Michael Greis zeigte zuletzt stark ansteigende Form, und mit dem Schweden Björn Ferry, der seine komplette Saisonplanung auf die WM in Östersund auslegte, dürfte auch zu rechnen sein. Angeführt von Dmitri Jaroschenko und Maxim Tschudow bilden die Russen eine enorm starke Mannschaft mit bekannten Namen wie z.b. Nicolai Kruglow oder Doppelweltmeister Ivan Tscheresow. Desweiteren können auch Athleten wie Halvard Hanevold (Norwegen) und Vincent Defrasne (Frankreich) an guten Tagen ganz weit vorne landen.
Elf Medaillen waren es vor Jahresfrist für den DSV bei der WM im Antholzer Tal. Aufgrund des Umbruchs im Herrenteam wäre ein erneutes Erreichen dieser Anzahl eine Sensation. Aber gerade der Biathlon-Sport zeigt extrem viele überraschende Wendungen, so dass eine Prognose schwer fällt. Unsere Jungs und Mädels werden jedenfalls alles daran setzen, mit soviel Edelmetall wie möglich aus Schweden zurück zu kehren. Dass sie wie immer bestens vorbereitet in die Titelkämpfe gehen, dafür sorgt der exzellente Trainerstab des DSV.
Zeitplan
| Freitag, 8.Februar, 19:00 Uhr | – | Eröffnungsfeier |
| Samstag, 9.Februar, 11:00 Uhr | – | Sprint Damen |
| Samstag, 9.Februar, 14:15 Uhr | – | Sprint Herren |
| Sonntag, 10.Februar, 12:00 Uhr | – | Verfolgung Damen |
| Sonntag, 10.Februar, 14:15 Uhr | - | Verfolgung Herren |
| Montag, 11.Februar | – | kein Wettkampf |
| Dienstag, 12.Februar, 14:15 Uhr | – | Gemischte Staffel |
| Donnerstag, 14.Februar, 14:05 Uhr | – | Einzel Damen |
| Donnerstag, 14.Februar, 17:15 Uhr | – | Einzel Herren |
| Freitag, 15.Februar | – | kein Wettkampf |
| Samstag, 16.Februar, 12:00 Uhr | – | Staffel Herren |
| Samstag, 16.Februar, 15:00 Uhr | – | Massenstart Damen |
| Sonntag, 17.Februar, 12:00 Uhr | – | Staffel Damen |
| Sonntag, 17.Februar, 14:15 Uhr | – | Massenstart Herren |
| Sonntag, 17.Februar, 16:00 Uhr | – | Abschlussfeier |
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Goldener Abschluß für den DSV
Die deutsche Damen-Staffel in der Besetzung Martina Glagow, Andrea Henkel, Magdalena Neuner und Kati Wilhelm wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann souverän und völlig verdient die Goldmedaille. Grundlage für einen eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg waren die beiden perfekten Schießeinlagen von Glagow und Henkel, beide trafen alle zehn Scheiben, die Ersatzpatronen wurden nicht benötigt. Neuner ging dann mit einem komfortablen Vorsprung ins Rennen, den die frischgebackene Massenstart-Weltmeisterin dann natürlich auch noch ausbaute. Die blütenweiße Weste am Schießstand bekam dann allerdings Flecken, zwei Nachlader benötigte die junge Deutsche beim Liegendschießen, nach der Stehendeinlage musste sie gar einmal in die Strafrunde. Dennoch schickte sie Schlussläuferin Kati Wilhelm mit über einer Minute Vorsprung auf die letzten sechs Kilometer, und die 31-Jährige erfüllte das Vertrauen von Bundestrainer Uwe Müßiggang voll und ganz. Zwar benötigte die dreifache Olympiasiegerin vier Zusatzpatronen, aber der Sieg war niemals in Gefahr. Mit der deutschen Fahne in der Hand überquerte Wilhelm die Ziellinie – seit der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Antholz ist die deutsche Damen-Staffel somit ungeschlagen.
Silber holte die ukrainische Staffel, die mit Schlussläuferin Oxana Chvostenko dem deutschen Quartett noch mal mächtig zusetzte, aber Kati war läuferisch deutlich stärker, so das Chvostenko, die gewohnt schnell und sicher schoß, nicht mehr rankommen konnte. Dahinter entwickelte sich ein kleines Drama, das mit Russlands Läuferin Nr.2, Albina Achatowa begann. Beim ersten Schießen musste Achatowa auf die Ersatzwaffe zurückgreifen, da bei ihrem Gewehr der Schlagbolzen gebrochen war. Zum einen verlor die vierfache Weltmeisterin enorm Zeit, zum anderen benötigte sie mit der ungewohnten Waffe vier Nachlader – Russland schien aussichtslos zurück, nach dem zweiten Wechsel lagen sie auf Platz 14 mit mehr als zweieinhalb Minuten Rückstand. Doch Tatjana Moiseeva und Jekaterina Jurjewa kämpften bravourös und nach dem letzten Schießen lag das russische Quartett plötzlich auf Bronzekurs. Doch dann schlug die Stunde der französischen Schlussläuferin Sandrine Bailly. Auch die Französinnen lagen nach mäßigen Schießleistungen schon sehr weit hinten, erst Bailly hatte die Staffel dann trotz vier Nachladern wieder herangebracht. Immer geringer wurde der Abstand zu Jurjewa, schließlich flog die Französin kurz vor dem Ziel quasi vorbei an der Russin und sicherte sich die Bronzemedaille.
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Svendsen spurtet zu Gold
Der Kronprinz hat dem Meister erneut die Show verdorben. Emil Hegle Svendsen ringt Ole Einar Björndalen im Zielsprint nieder und sichert sich die Goldmedaille im Massenstart. Zwei Norweger also ganz oben, auf Rang drei folgt Sprintweltmeister Maxim Tschudow. Der Russe holt also wie auch Björndalen in jedem Einzelrennen eine Medaille.
In einem spannenden Wettbewerb diktitierte der 34-jährige Björndalen nahezu über die gesamte Distanz das Rennen. Zunächst hießen seine Gegner Maxim Tschudow und Dmitri Jaroschenko, bis sich Tschudow beim zweiten Liegendschießen aus diesem Dreikampf schoss. Nach dem ersten Stehendschießen mischte plötzlich auch Svendsen mit. Der 22-Jährige aus Lillehammer ging gemeinsam mit Björndalen und Jaroschenko in die nächste Runde und nach dem letzten Stehendschießen war aus dem Drei- ein Zweikampf geworden, da sich Jaroschenko drei Fehler einhandelte. Tschudow blieb nach zwei Fehlern im ersten Stehendschießen fehlerfrei und ging als Vierter zurück in die Loipe – seinen Landsmann Maxim Maksimov vor sich, der aber schon bald die läuferische Stärke von Tschudow anerkennen musste. Im Kampf um Gold belauerten sich Svendsen und Björndalen, allerdings konnte keiner von beiden den Kontrahenten abschütteln. So fiel die Entscheidung im Zielsprint, und hier erwies sich Svendsen als der klar stärkere Athlet, ließ dem Altmeister keine Chance und holte seine zweite Goldmedaille in Östersund.
Ein deutsches Quintett war auch am Start, spielte allerdings leider keinerlei Rolle im Kampf um Edelmetall. Bester DSV-Athlet wurde der Titelverteidiger im Massenstart, Michael Greis, auf Platz 13. Insgesamt vier Fehler leistete sich der Nesselwanger in den beiden Liegendeinlagen, zehn Treffer im Stehendschießen verhinderten eine Blamage. Direkt dahinter kam Alexander Wolf ins Ziel, der etwas müde wirkte und Pech beim Stehendschießen hatte, bei dem er in beiden Anschlägen jeweils den letzten Schuss ganz knapp vorbeisetzte, sonst wäre ein Platz unter den Top-10 klar drin gewesen. Andreas Birnbacher fabrizierte auch vier Strafrunden und kam über Platz 16 nicht hinaus, Daniel Graf musste einmal weniger in die Zusatzrunde, aber heute lief es in der Loipe nicht so, er lief am Ende auf Platz 17 ins Ziel. Für Michael Rösch endete das Rennen im Desaster, fehlerfrei fing der Altenberger an, hielt dann aber insgesamt sechsmal daneben und kam auf einen enttäuschenden 28. Platz ins Ziel. Wieder einmal haben sich die deutschen Herren durch eine mäßige Leistung am Schießstand um die Früchte der Strapazen gebracht, hier kommt für den Rest der Saison einiges an Arbeit auf den Trainerstab zu.
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Fünfte Goldmedaille für Magdalena Neuner
Selbst vier Strafrunden konnten den Turbo aus Wallgau heute nicht aufhalten, Magdalena Neuner ist Weltmeisterin im Massenstart und nunmehr also fünffache Weltmeisterin. In einem am Ende hochdramatischen Rennen rang die 21-jährige Deutsche die Norwegerin Tora Berger in der letzten Runde nieder. Bronze ging an die Russin Jekaterina Jurjewa. Nach den beiden Liegendanschlägen lag die junge Deutsche souverän vorne, auch nach zwei Strafrunden im ersten Stehendschießen hielt die Führung. Mit fast 50 Sekunden Vorsprung ging sie zum letzten Mal an den Schießstand, aber traf wieder nur drei Scheiben. Die Konkurrenz aber blieb fehlerlos, somit gingen Jurjewa, Berger und Neuner nahezu zeitgleich in die letzte Runde. Zu diesem Trio gesellte sich die Ukrainerin Vita Semerenko, die jedoch keine Chance auf eine Medaille hatte, angesichts des Höllentempos, das nun vorne angeschlagen wurde. Neuner und Berger setzen sich rasch von Jurjewa ab, es folgten ständig Führungswechsel, ehe Magdalena rund zwei Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Lücke auf die Norwegerin herauslief und diesen Vorsprung bis ins Ziel halten konnte. Diese letzte Runde der beiden war an Spannung kaum zu überbieten und dürfte bei jedem Rückblick auf die WM in Östersund ganz sicher mit dabei sein. Silber für Tora Berger dürfte nach drei vierten Plätzen in Schweden allerdings ähnliches Gewicht wie die Goldmedaille für unsere Sportlerin des Jahres haben.
Keine Rolle spielten die restlichen deutschen Damen. Martina Glagow schoss sich gleich zu Beginn mit drei Strafrunden aus der Entscheidung, es blieb letztlich bei diesen drei Fehlern, die Silbermedaillengewinnerin aus dem Einzel wurde am Ende Sechste. Kati Wilhelm schoss schön regelmäßig in jeder Schießeinlage einmal daneben, vier Strafrunden bedeute dies, im Endklassement wurde sie Achte. Doppelweltmeisterin Andrea Henkel erwischte erneut einen rabenschwarzen Tag am Schießstand, acht Fehler waren es am Ende für sie, es reichte nur zu einem enttäuschenden 22. Platz. Sabrina Buchholz hatte anfangs noch gut im Rennen gelegen, aber nach einem fehlerfreien ersten Schießen folgten insgesamt sechs Strafrunden, die Oberhoferin wurde auf Rang 26 durchgereicht.
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Bronze für den DSV bei russischem Sieg
Ein verrücktes und spannendes Staffelrennen der Herren über 4 × 7,5 km sahen die zahlreichen Zuschauer in Östersund. Gold holte sich eine nahezu perfekt schießende russische Staffel, die auch in der Loipe die Akzente setzen konnte. Für Sprintweltmeister Maxim Tschudow war die Aufgabe als Schlussläufer aufgrund der hervorragenden Leistungen seiner Mannschaftskollegen nur mehr Formsache, zu groß war hier bereits der Vorsprung. Auf Platz zwei lief die norwegische Staffel ins Ziel, die sich bis zum zweiten Läufer einen spannenden Zweikampf mit den Russen lieferte. Dann aber musste Rune Bratsveen dreimal nachladen und Nikolai Kruglow war weg, Bratsveen fiel im direkten Duell mit Alexander Wolf sogar auf Rang drei, zum Wechsel gar auf Platz 4 zurück. Doch die beiden Routiniers Hanevold und Björndalen rückten die Verhältnisse wieder gerade und sicherten den Norwegern Silber.
Zwei Strafrunden, 14 Nachlader – angesichts dieser Zahlen muss man sich fragen, wie es unser Quartett dennoch fertig gebracht hat, als dritte Staffel ins Ziel zu laufen. Es war eine Achterbahnfahrt per exellence, die von Michael Rösch begonnen wurde. Einmal musste der Altenberger nach dem zweiten Schießen in die Extrarunde, zum Wechsel lag der deutsche Vierer nur auf Rang neun mit 43 Sekunden Rückstand. Rösch schickte dann Ali Wolf ins Rennen, der eine fulminante Vorstellung zeigte. Nur einen Nachlader benötigte der Oberhofer und pflügte durchs Feld, machte Platz um Platz gut. Am Ende wechselte er als Zweiter hinter Russland mit nur noch knapp sieben Sekunden Rückstand auf Andreas Birnbacher, plötzlich lag sogar mehr als die erhoffte Bronzemedaille in Reichweite. Norwegen und Österreich aber blieben an Birnbacher dran, dem beim Schießen offenbar die Nerven flatterten. Zwei Nachlader waren es bereits im Liegendanschlag, und beim Stehendschießen brach das Unheil über Birnbacher herein. Einmal musste der 26-Jährige in die Zusatzrunde, Norwegen in Person von Hanevold war weg, und Birnbacher wechselte gemeinsam mit dem Österreicher Mesotitsch auf Platz drei. Das Drama nahm im Duell Christoph Suman gegen Michael Greis seinen weiteren Lauf. Das Rennen vorne war entschieden, zu sicher agierten Tschudow und Björndalen, aber der Kampf um Bronze war eine enorm spannende Sache. Gemeinsam kamen beide zum Liegendschießen und hier schien es, als würde Greis mit drei Nachladern die Medaille quasi „wegschießen“. 17 Sekunden betrug der Rückstand nun auf Österreich, der bis zum letzten und entscheidenden Schießen auch gleich blieb. Hier mussten beide zweimal nachladen, aber Greis konnte dennoch Zeit gut machen und ging acht Sekunden hinter Suman in die letzte und entscheidende Runde. Hier war der Nesselwanger dann der stärkere der beiden Athleten und konnte Suman rund 1400 Meter vor dem Ziel überholen und doch noch die fast nicht mehr für möglich gehaltene Medaille für den DSV einfahren.
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Norwegischer Doppelsieg über 20 km
Bis zum letzten Athleten war es spannend beim Einzel der Herren über 20 km. Mit der letzten Startnummer, der 112, ging Ole Einar Björndalen ins Rennen, aber nach seinen ersten beiden Schießeinlagen lag der Norweger schon zurück, weil mit 2 Strafminuten belastet. Lange Zeit hatte ein russischer Newcomer geführt mit dem Russen Maxim Maximov, der fehlerfrei durchgekommen war. Dessen Führung hielt bis zur Startnummer 88, bis zu Emil Hegle Svendsen. Der 22-Jährige Norweger kassierte zwar eine Strafminute, war aber in der Loipe bärenstark, lief den Rückstand auf Maximov herein und wandelte ihn sogar in einen Vorsprung von etwas über einer halben Minute um. Dann kam Björndalen, der beim dritten und vierten Schießen ohne Fehler blieb, aber die Zeit seines Landsmannes nicht knacken konnte. Für Rang 2 reichte es allerdings für den 34-Jährigen Weltcupspitzenreiter, er schob den Russen noch ganz knapp auf den Bronzerang. Für Ole Einar Björndalen war es im dritten Rennen die dritte Einzelmedaille und die 26. Medaille insgesamt bei Weltmeisterschaften – damit fehlen ihm nur noch 4 Einzelmedaillen zum Oberhofer Frank Luck, der mit 30 mal Edelmetall in Einzelrennen der erfolgreichste Athlet aller Zeiten bei Welttitelkämpfen ist.
Für die deutschen Ski-Jäger endete das Rennen in einem Fiasko. Sah es zur Halbzeit zumindest für Michael Rösch noch gut aus, so änderte sich das dann in der zweiten Hälfte des „Zwanzigers“. Alle produzierten knappe, aber auch vermeidbare Fehler, die in einem Einzelrennen teuer und gewichtig sind. Als bester des DSV-Quartetts kam Alexander Wolf auf einen doch enttäuschenden 19. Platz (4 Strafminuten), für Michael Rösch endete das Rennen mit ebenfalls vier Strafminuten auf Platz 25. Daniel Graf schoss sich gleich im ersten Schießen mit 3 Fehlern aus dem Wettbewerb, für ihn war es am Ende Platz 33 mit insgesamt ebenfalls 4 Strafminuten. Desaströs wurde es für Michael Greis. Unser Leitwolf hielt gleich fünfmal daneben und kam über Platz 35 nicht hinaus. Eine herbe Klatsche also für die Mannen von Frank Ullrich, der erhoffte Höhenflug nach Bronze für Wolf im Jagdrennen und Mixed-Staffel-Gold für Birnbacher und Greis also wurde jäh gestoppt. Zusammenreißen ist nun angesagt, um am Samstag die erhoffte und eigentlich erwartete Staffelmedaille einzufahren, aber dafür muss eins abgestellt werden: Das häufige Danebenschießen…..
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Jurjewa mit beeindruckender Vorstellung
Die Strafrunde musste heute nicht benutzt werden, dafür aber wurde jeder Fehlschuss mit einer Strafminute geahndet. So ist die Regelung bei den Einzelrennen im Biathlon – eine konzentrierte und sichere Vorstellung am Schießstand ist also unbedingt nötig.
Wie man dies umsetzt, zeigte eindrucksvoll die Russin Jekaterina Jurjewa. Alle 20 Scheiben räumte die 24-Jährige aus Moskau ab und konnte somit einen ungefährdeten und souveränen Sieg feiern, da sie als einzige im Feld der 92 Starterinnen ohne Fehler blieb. Die Silbermedaille und zugleich auch die kleine Kristallkugel für den Weltcupsieg in der Einzelwertung holte sich Martina Glagow. Zwar begann die Mittenwalderin beim ersten Liegendschießen gleich mit einem Fehler, die folgenden 19 Schuss aber setzte die 29-jährige Deutsche ins Ziel. Somit gab es nach Bronze 2007 in Antholz diesmal Silber für die nur 1,58m kleine Glagow. Auf Rang drei landete mit Oxana Chovstenko die Dame, die auch schon beim Einzelrennen Bronze erkämpfte. Die Ukrainerin schoss ebenfalls nur einmal daneben, blieb aber in der Loipe deutlich hinter Martina Glagow. Tragische Figur dieser Weltmeisterschaften wird wohl die Norwegerin Tora Berger werden, die zum dritten Mal den undankbaren vierten Platz belegte.
Ein Desaster erlebten die weiteren gestarteten deutschen Athletinnen. Doppelweltmeisterin Andrea Henkel kassierte gleich sechs Strafminuten und schloss das Rennen als 22. ab. Nicht viel besser erging es Simone Denkinger, die fünfmal daneben langte und als 28. gerade noch in die Punkteränge rutschte. Kati Wilhelm entwickelt sich immer mehr zum Sorgenkind im Team von Uwe Müßiggang. Schon in der ersten Liegend-Einlage ließ die 31-Jährige zwei Scheiben stehen und auch die weiteren Schießeinlagen waren von Fehlern gezeichnet. Am Ende waren es sechs Strafminuten, die sich die dreifache Olympiasiegerin aufhalste. Heraus sprang ein enttäuschender 33. Platz – da half auch die zweitbeste Laufzeit (nach Andrea Henkel) nichts. Nachdem Kati auch schon im Sprint und der Verfolgung mit sich haderte, dürfte diese Pleite alles andere als gut für das Selbstvertrauen der eigentlich gesetzten Staffel-Schlussläuferin sein. Am Samstag steht der Massenstart der Damen auf dem Programm, es bleibt zu hoffen, das Kati sich da endlich wieder Selbstvertrauen holt – auch im Hinblick auf die abschließende Staffel am Sonntag.
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Starker Wind stoppt die Medaillenjagd
Zur Untätigkeit verdammt sind heute die Damen, deren Einzelrennen über 15 km eigentlich auf dem Programm stand. Ein stürmischer Wind mit Geschwindigkeiten von 20 Meter pro Sekunde machten einen fairen Wettkampf unmöglich. Der internationalen Biathlon Union (IBU) blieb damit nichts übrig, als den Wettkampf abzusagen, was zuletzt vor vier Jahren in Oberhof der Fall war. Dort fiel das Einzelrennen der Männer dem seinerzeit starken Nebel zum Opfer.
Neu angesetzt wurde der Wettbewerb nun für den morgigen Donnerstag um 14:05 Uhr. Das Herren-Rennen bleibt auf dem geplanten Termin, morgen um 17:15 Uhr. Der freie Freitag wurde nicht gestrichen, was die Athleten sehr begrüßten, da am Samstag und Sonntag mit Massenstart und Staffel ohnehin noch zwei Wettkämpfe absolviert werden müssen.
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Souveräner Sieg in der Mixed-Staffel
Im vierten Anlauf gelang einer deutschen Mixed-Staffel zum ersten Mal der Sprung nach ganz oben. Nachdem Magdalena Neuner nach einer tollen Vorstellung einen Rückstand von 22 Sekunden in einen Vorsprung von fast einer Minute umwandelte, war der Rest für Andi Birnbacher und Michael Greis fast nur noch Formsache. Angelaufen wurde die Staffel von Sabrina Buchholz, die zwar fehlerfrei am Schießstand blieb, aber läuferisch nicht ganz mit der Spitze mithalten konnte. Dennoch blieb die 27-Jährige beim ersten WM-Rennen ihrer Karriere dran an den Medaillen und schickte dann den Turbo, Magdalena Neuner, auf die Strecke, die in einem fulminanten Rennen die Konkurrenz förmlich stehen ließ und auch das ungeliebte Stehendschießen mit nur zwei Nachladern bestens bewältigte. Für Andi Birnbacher galt es dann, die starken Weißrussen auf Distanz zu halten, aber der erfahrene Rustam Valiulin blieb dran am 26-jährigen Deutschen, der dann Michael Greis auf die Strecke schickte. Der dreifache Olympiasieger wusste selbst nicht genau, wo er nach der krankheitsbedingten Pause steht, aber es war schnell klar, das der Nesselwanger nur wenig von seiner Paradeform eingebüßt hat. Fast problemlos hatte der Weltcupgesamtsieger des letzten Winters das Rennen im Griff, am Ende lief er mit fast einer Minute Vorsprung über die Ziellinie.
Dahinter wurde es spannend. Silber ging an die weißrussische Staffel, die mit nur insgesamt vier Nachladern ein exzellentes Ergebnis am Schießstand ablieferte und dort den Grundstein für Edelmetall legte. Bronze gewann Russland dank einer bärenstarken Vorstellung von Schlussläufer Dmitri Jaroschenko, der sich nicht nochmal die Medaille in der letzten Runde nehmen lassen wollte und Gastgeber und Titelverteidiger Schweden in Person von Carl Johan Bergman auf Distanz hielt.
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Gold für Ole – Bronze für Alexander
In einem hochspannenden Verfolgungsrennen holte sich Norwegens Ausnahmebiathlet Ole Einar Björndalen seine zehnte Goldmedaille bei Weltmeisterschaften. Zwar leistete sich der 34-Jährige Weltcupspitzenreiter erneut 2 Strafrunden, profitierte aber davon, das sein ärgster Konkurrent, Sprintweltmeister Maxim Tschudow gleich viermal in die Extrarunde musste. So konnte König Ole 10 Sekunden Vorsprung ins Ziel bringen. Dahinter tobte ein heißer Kampf um Bronze, aus dem Alexander Wolf als strahlender Sieger hervorging. Kurz vor dem Ziel konnte der Oberhofer, der von Platz 19 aus in den Verfolger ging, den Russen Dmitri Jaroschenko abhängen und sich endlich die ersehnte und erhoffte Einzelmedaille bei einer WM sichern. Nur einmal musste „Ali“ in die Strafrunde und dieses Mal konnte er anders als im Sprint auf seine Laufstärke bauen.
Michael Rösch lag lange Zeit auch noch gut im Rennen, schoss sich aber mit insgesamt zwei Fehlern im Stehendschießen aus dem Kampf um Edelmetall. Am Ende sprang dennoch ein sehr guter siebter Platz für den Altenberger heraus. Für Daniel Graf lief es anfangs ganz schlecht, drei Fehler standen nach den beiden Liegend-Prüfungen zu Buche, aber im Stehendanschlag blieb der 27-Jährige fehlerlos, fiel aber dennoch von Platz sieben auf den 19. Rang zurück. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Andreas Birnbacher, der gleich fünf Scheiben stehen ließ und somit ohne Chance auf eine gute Platzierung war. Platz 21 war es am Ende für „Birnei“, der damit ganz sicher nicht zufrieden war.
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Henkel triumphiert erneut
Sie ging als erste ins Verfolgungsrennen der Damen und überquerte nicht ganz eine halbe Stunde später auch als Erste wieder die Ziellinie: Zweiter WM-Titel für den DSV, zweiter WM-Titel für Andrea Henkel in Östersund! 20 Schuss – 20 Treffer – wieder legte die 30-Jährige aus Großbreitenbach den Grundstein am Schießstand. Mit rund 13 Sekunden Vorsprung ging die nur 1,58m große Deutsche in das Jagdrennen, konnte ihren Vorsprung aber permanent halten. Dennoch war es kein lockeres Schaulaufen, denn hinter Henkel machten Jekaterina Jurjewa und Albina Achatowa mächtig Druck. Beide Russinnen blieben wie Andrea ohne Schießfehler, insbesondere Jurjewa sorgte mit Schnellfeuereinlagen für bange Blicke der deutschen Fans. Aber die Großbreitenbacherin behielt die Nerven, konnte die Verfolgerinnen in Schach halten und feierte somit ihren fünften WM-Titel – und den vierten Einzelsieg in Serie.
Auch die restlichen vier an den Start gegangenen DSV-Damen konnten sich verbessern. Allen voran Magdalena Neuner, die von Rang 17 auf Platz sechs nach vorne sprang. Zwei Fehler (insgesamt musste sie viermal in die Strafrunde) bei den beiden Liegendschießen verhinderten eine Medaille für die Titelverteidigerin. Direkt hinter ihr rauschte Martina Glagow ins Ziel, die sieben Plätze gut machte. Auch Kathrin Hitzer verbesserte sich um drei Ränge auf den neunten Platz, sie zielte gleich beim ersten Liegendschießen zweimal daneben und brachte sich somit um eine deutlich bessere Platzierung. Von 21 auf 13 nach vorne ging es für Kati Wilhelm, um die man nach zwei Fehlern im ersten Schießen Angst haben musste. Aber die sechsfache Weltmeisterin verlor nicht die Nerven und blieb konzentriert, musste die Hoffnung auf einen Top-Ten-Platz nach zwei weiteren Fehlern im letzten Schießen jedoch begraben.
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Tschudow behält die Nerven
Alle Augen richteten sich auf Schießstand 16, als Maxim Tschudow seine zweite Schießprüfung absolvierte. Diese bestand er ebenso fehlerlos wie schon beim Liegendanschlag, und damit war klar, dass der mit Startnummer 96 spät in den Sprint gegangene Russe der Titel nicht mehr zu nehmen war. Zuvor hatten lange zwei Norweger geführt. Allerdings lag nicht Ole Einar Björndalen vorne, sondern „Oldie“ Halvard Hanevold. Der 38-Jährige blieb ohne Fehler und elf Sekunden vor Weltcupspitzenreiter Björndalen, der zwei Scheiben beim Stehendschießen verfehlte, aber mal wieder eine bärenstarke Leistung in der Loipe ablieferte. Den norwegischen Doppelsieg vermasselte aber dann letztlich Maxim Tschudow.
Schock für die deutschen Fans: Michael Greis konnte nicht starten. Eine Erkältung zwang den Nesselwanger in die Knie, für den dreifachen Olympiasieger ging Michael Rösch an den Start – und machte seine Sache hervorragend: Platz fünf war es am Ende für den Altenberger, zu Bronze fehlten nur rund 14 Sekunden. Das tolle deutsche Mannschaftsergebnis komplettierten Daniel Graf als Siebter, einen Platz vor Andreas Birnbacher. Dagegen verlief für Alexander Wolf das Rennen etwas enttäuschend. Zwar musste der Oberhofer nur einmal in die Strafrunde, aber dem mit sehr viel Zuversicht an den Start gegangenen Wolf fehlte es heute deutlich in der Loipe, was 1:24 Minuten Rückstand belegen. Dennoch kann man den WM-Auftakt für die Mannen von Bundestrainer Frank Ullrich durchaus als gelungen bezeichnen, morgen im Verfolger wird man wieder einen Angriff auf Edelmetall starten. Für Michael Greis bleibt zu hoffen, dass er schnellstens wieder fit wird, sein erster Einsatz ist dann für Mittwoch bei der Mixed-Staffel geplant.
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Andrea Henkel neue Sprint-Weltmeisterin
Der Weltmeistertitel im Sprint der Damen bleibt in deutscher Hand. Liv Grete Poiree aus Norwegen war 2004 die letzte „nichtdeutsche“ Weltmeisterin, ihr folgten dann Uschi Disl und Magdalena Neuner. Heute nun in Östersund setzte Andrea Henkel die schwarz-rot-goldene Erfolgsreihe fort und gewann den Sprint über 7,5 km. Zwei fehlerfreie Einlagen legte die Weltcupgesamtsiegerin der vergangenen Saison hin und da die 30-Jährige aus Großbreitenbach in der Loipe generell zu den schnellsten gehört, war klar, dass es auf alle Fälle eine Medaille war. Doch sie musste bis zur letzten Starterin zittern, denn Russlands Shooting-Star Swetlana Sleptsova ging als letzte des 96er Feldes in die Loipe. Doch als die 21-Jährige aus Khanty Mansisk beim Stehendanschlag einmal daneben zielte, war der Titel für Andrea Henkel unter Dach und Fach. Silber ging an die Russin Albina Achatowa, Bronze sicherte sich Oxana Chvostenko aus der Ukraine.
Vier Fehler im Stehendschießen verdarben Magdalena Neuner das Rennen und somit die erfolgreiche Titelverteidigung. Bis dahin lag das Geburtstagskind (sie wird heute 21 Jahre alt) aus Wallgau in Front und auf Gold-Kurs, am Ende langte es dann nur zu einem unbefriedigenden 17. Platz. Nicht recht viel besser erging es Kathrin Hitzer, die sich mit drei Strafrunden um eine Medaille brachte und am Ende Platz zwölf belegte. Nur einmal musste Martina Glagow in die Extrarunde, aber bei ihr fehlt nach wie vor die Spritzigkeit in der Loipe, für sie langte es zu Rang 14. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Kati Wilhelm. 2 Fehler schon gleich beim Liegendschießen beendeten die Medaillenhoffnung für die 30-Jährige. Ein weiterer Fehler folgte beim Stehendanschlag, was am Ende Rang 21 und knapp 1:20 Minuten Rückstand für den morgigen Verfolger bedeuten.
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Medaillenspiegel
| Rang | xx | Nation | Gold | Silber | Bronze |
| 1. | Deutschland | 5 | 1 | 2 | |
| 2. | Norwegen | 3 | 5 | 1 | |
| 3. | Russland | 3 | 3 | 6 | |
| 4. | Ukraine | 0 | 1 | 2 | |
| 5. | Weißrussland | 0 | 1 | 0 |
Ergebnisübersicht Biathlon Weltmeisterschaft 2008
Damen Sprint 7,5 km
| Rang | xxx | Athlet | Zeit | Strafrunden |
| Andrea Henkel | 19:43.1 Min. | 0 | ||
| Albina Achatowa | +0:12,7 Sek. | 0 | ||
| Oxana Chvostenko | +0:23,2 Sek. | 0 |
| Zum Bericht |
Herren Sprint 10 km
| Rang | xxx | Athlet | Zeit | Strafrunden |
| Maxim Tschudow | 22:25,4 Min. | 0 | ||
| Halvard Hanevold | +0:19,8 Sek. | 0 | ||
| Ole Einar Björndalen | +0:30,0 Sek. | 2 |
| Zum Bericht |
Verfolgung Damen 10 km
| Rang | xxx | Athlet | Zeit | Strafrunden |
| Andrea Henkel | 28:56,0 Min. | 0 | ||
| Jekaterina Jurjewa | +0:20,5 Sek. | 0 | ||
| Albina Achatova | +0:38,5 Sek. | 0 |
| Zum Bericht |
Verfolgung Herren 12,5 km
| Rang | xxx | Athlet | Zeit | Strafrunden |
| Ole Einar Björndalen | 31:04,5 Min. | 2 | ||
| Maxim Tschudow | +0:10,1 Sek. | 4 | ||
| Alexander Wolf | +0:42,8 Sek. | 1 |
| Zum Bericht |
Mixed Staffel, 2 × 6 & 2 × 7,5 km
| Rang | x | Nation | Besetzung | Zeit | Strafrunden | Nachlader |
| Deutschland | Sabrina Buchholz, Magdalena Neuner, Andreas Birnbacher, Michael Greis | 1:12:20.5 Sdt. | 0 | 6 | ||
| Weißrussland | Liudmila Kalinchick, Darya Domracheva, Rustam Vaiullin, Sergey Novikov | +0:52,6 Sek. | 0 | 4 | ||
| Russland | Swetlana Sleptsowa, Oksana Neupokoeva, Nicolai Kruglow, Dmtri Jaroschenko | +1:02,9 Min. | 1 | 9 |
| Zum Bericht |
Einzel Damen 15 km
| Rang | xxx | Athlet | Zeit | Straminuten |
| Jekaterina Jurjewa | 44:23,8 Min. | 0 | ||
| Martina Glagow | +1:13,3 Min. | 1 | ||
| Oxana Chovstenko | +2:24,4 Min. | 1 |
| Zum Bericht |
Einzel Herren 20 km
| Rang | xxx | Athlet | Zeit | Straminuten |
| Emil Hegle Svendsen | 51:51,9 Min. | 1 | ||
| Ole Einar Björndalen | +0:31,4 Sek. | 2 | ||
| Maxim Maximov | +0:34,8 Sek. | 0 |
| Zum Bericht |
Staffel Herren 4 × 7,5 km
| Rang | x | Nation | Besetzung | Zeit | Strafrunden | Nachlader |
| Russland | Ivan Tscheresow, Nikolai Kruglow, Dmitri Jaroschenko, Maxim Tschudow | 1:21:00,7 Sdt. | 0 | 5 | ||
| Norwegen | Emil Hegle Svendsen, Rune Bratsveen, Halvard Hanevold, Ole Einar Björndalen | +0:49,2 Sek. | 0 | 7 | ||
| Deutschland | Michael Rösch, Alexander Wolf, Andreas Birnbacher, Michael Greis | +1:42,5 Min. | 2 | 14 |
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Damen Massenstart 12,5 km
| Rang | xxx | Athlet | Zeit | Strafrunden |
| Madgalena Neuner | 39:36,5 Min. | 4 | ||
| Tora Berger | +0:03,0 Sek. | 1 | ||
| Jekaterina Jurjewa | +0:29,5 Sek. | 2 |
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Herren Massenstart 15 km
| Rang | xxx | Athlet | Zeit | Strafrunden |
| Emil Hegle Svendsen | 36:12,6 Min. | 1 | ||
| Ole Einar Björndalen | +0:00,4 Sek. | 1 | ||
| Maxim Tschudow | +0:24,9 Sek. | 3 |
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Staffel Damen 4 × 6 km
| Rang | x | Nation | Besetzung | Zeit | Strafrunden | Nachlader |
| Deutschland | Martina Glagow, Andrea Henkel, Magdalena Neuner, Kati Wilhelm | 1:10:12,6 Sdt. | 1 | 9 | ||
| Ukraine | Oxana Yakoleva, Vita Semerenko, Valj Semerenko, Oxana Chvostenko | +0:30,9 Sek. | 0 | 4 | ||
| Frankreich | Delphine Peretto, Marie Laure Brunet, Sylvie Becaert, Sandrine Bailly | +1:35,7 Min. | 2 | 13 |
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