[1. Bundesliga 2008/09] 12. Spieltag
9. November 2008, 16:30 geschrieben von Mario, abgelegt unter Deutscher-Fussball.
Der 1. FC Köln befindet sich weiter in der Erfolgsspur. Eine Woche nach dem überzeugenden 3:1-Sieg in Stuttgart gewannen die Domstädter auch gegen Hannover 96 und haben bereits 19 Punkte auf dem Konto. Am Samstag hat Bayer Leverkusen die Chance, Sensations-Aufsteiger Hoffenheim zumindest vorübergehend von der Tabellenspitze zu verdrängen, verpasst, eroberte diese aber durch die erste Niederlage nach fünf Siegen in Folge des Aufsteigers bei Hertha BSC Berlin. Gladbach gelang der wichtige zweite Sieg unter Trainer Meyer beim direkten Kontrahenten in Bielefeld und verschaffte sich etwas Luft. Bayern München rückt nach dem Sieg auf Schalke bis auf einen Punkt an die Tabellenspitze heran.
| 1. FC Köln | 2:1 (1:1) | Hannover 96 |
Der 1. FC Köln befindet sich weiter in der Erfolgsspur. Eine Woche nach dem überzeugenden 3:1-Sieg beim VfB Stuttgart gewannen die Domstädter ihr Heimspiel gegen Hannover 96. Der Sieg war nach Chancen und Spielanteilen betrachtet am Ende etwas glücklich. Hannover zeigte über weite Strecken die reifere Spielanlage und hatte Pech mit zwei Schiedsrichterentscheidungen. Die strittigste war wohl ein Handspiel von Geromel im Strafraum, das Peter Sippel als unbeabsichtigt bewertete. Auch das Aluminiumgehäuse des Kölner Tores war den 96ern nicht wohlgesonnen. Huszti setzte in der 75. Minute einen Freistoß ans Gebälk und verpasste so den verdienten Ausgleich für sein Team. Hannover verlor nicht nur die Punkte, sondern muss in den nächsten Wochen ohne Jiri Stajner auskommen, der sich in der 89. Minute zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und dafür eine Minute früher vom Feld durfte als der Rest der Aktiven.
Statistik
Köln: Mondragon – Brecko, Geromel, Mohamad, Wome – Petit, Pezzoni – Radu (59. Sanou), Antar, Vucicevic (87. McKenna) – Novakovic (90.+1 Scherz). – Trainer: Daum
Hannover: Fromlowitz – Cherundolo, Fahrenhorst, Christian Schulz, Rausch – Balitsch (77. Jankow), Bastian Schulz (84. Eggimann) – Stajner, Schlaudraff, Huszti – Forssell (66. Hanke). – Trainer: Hecking
Tore: 0:1 Schlaudraff (15.), 1:1 Geromel (42.), 2:1 Sanou (72.)
Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
Zuschauer: 47.000
Rote Karte: Stajner nach einer Tätlichkeit (89.)
Gelbe Karten: Novakovic (2), Sanou, Brecko (4) – Balitsch (5), Stajner, Cherundolo (3)
| Hamburger SV | 2:1 (2:0) | Borussia Dortmund |
Der Hamburger SV meldet sich im Kampf um die internationalen Plätze zurück und siegte gegen Konkurrent Dortmund in einem turbulenten Spiel. Ausgerechnet der Ex-Dortmunder Mladen Petric war es, der den HSV bereits nach neun Minuten auf die Siegerstraße brachte. Hamburg blieb in der Folge am Drücker und erhöhte durch Olic auf 2:0. In der Kabine muss Jürgen Klopp dann wohl die richtigen Worte gefunden haben. Dortmund übernahm nach dem Seitenwechsel sofort die Initiative und kam früh zum Anschlusstreffer durch Hajnal (48.). Fortan sahen sich die Hanseaten in die Defensive gedrängt. Ein Tor wollte dem BVB jedoch nicht mehr gelingen. Nach dem Schlusspfiff, der nach Ansicht der Dortmunder viel zu früh kam, kam es zu hitzigen Diskussionen mit dem Unparteiischen, an denen auch Jürgen Klopp beteiligt war. Letztendlich erhielt Robert Kovac wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.
Statistik
Hamburg: Rost – Boateng, Reinhardt, Mathijsen, Aogo (80. Jansen) – Benjamin (58. Pitroipa), Alex Silva – Trochowski, Jarolim, Olic – Petric (86. Guerrero). – Trainer: Jol
Dortmund: Weidenfeller – Owomoyela (85. Federico), Subotic, Kovac, Lee – Kringe, Kehl, Tinga, Hajnal – Blaszczykowski (46. Klimowicz), Zidan (70. Buckley). – Trainer: Klopp
Tore: 1:0 Petric (9.), 2:0 Olic (33.), 2:1 Hajnal (48.)
Schiedsrichter: Jochen Drees (Mainz)
Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)
Rote Karte: Kovac
Gelbe Karten: Alex Silva, Aogo – Klimowicz (2), Kehl (2)
| VfL Wolfsburg | 3:0 (1:0) | Energie Cottbus |
Dank seines Brasilianers Grafite hat der VfL Wolfsburg den Anschluss an die internationalen Plätze, nachdem dieser abzureißen drohte, wieder hergestellt. Wie erwartet entwickelte sich ein zähes Spiel, da sich Cottbus erwartet aggressiv in der Zweikampfführung und sehr defensiv präsentierte. So musste eine Standardsituation bei der Führung, die zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhaft war, helfen. Zudem war die Elfmeter-Entscheidung von Schiedsrichter Wagner strittig, der ein Foulspiel an Dzeko gesehen haben wollte. Grafite ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher. Nach dem Wechsel zeigte sich Wolfsburg engagierter und zielstrebiger, drängte die Lausitzer immer weiter zurück. Folgerichtig fielen dann auch Treffer zwei und drei durch Grafite, der langsam aber sicher wieder an die gute Form der vergangenen Saison anknüpft. Energie Cottbus bleibt damit Schlusslicht in der Tabelle und droht den Anschluss zu verlieren.
Statistik
Wolfsburg: Benaglio – Riether, Madlung, Barzagli, Schäfer – Josue, Dejagah (46. Hasebe), Gentner (73. Krzynowek) – Misimovic – Dzeko, Grafite (83. Caiuby). – Trainer: Magath
Cottbus: Tremmel – Pavicevic, Kukielka, Cagdas, Ziebig – Kurth, Rost – Sörensen (63. Rivic), Skela (87. Vasiljevic) – Jula (81. Iliev), Rangelow. – Trainer: Prasnikar
Tore: 1:0 Grafite (36., Foulelfmeter), 2:0 Grafite (55.), 3:0 Grafite (80.)
Schiedsrichter: Lutz Wagner (Hofheim)
Zuschauer: 23.010
Gelbe Karten: – Sörensen (4), Ziebig (2)
| Karlsruher SC | 3:3 (1:3) | Bayer Leverkusen |
Bayer Leverkusen verpasste die Chance Sensations-Aufsteiger Hoffenheim, zumindest vorübergehend, von der Tabellenspitze zu verdrängen. Selbst eine komfortable 3:0-Führung reichte den Rheinländern nicht zum Sieg, bei im ersten Abschnitt stark verunsicherten Karlsruhern. Erst ging alles ganz schnell. Bereits nach wenigen Sekunden bewies die Labbadia-Elf, warum ihre Art Fußball zu spielen, derzeit ligaweit gefürchtet ist. Balleroberung im Mittelfeld gefolgt von blitzschnellem Passspiel in die Spitze. One-Touch-Fußball, der den KSC zunächst sichtlich überforderte. Bereits nach 24 Minuten schien das Spiel entschieden, führte Bayer 3:0. Bemerkenswert, dass Ede Beckers Schützlinge dennoch zurück ins Spiel fanden. Am Ende trumpfte Karlsruhe derartig auf, dass sogar die Punkteteilung für Leverkusen in Gefahr geriet. Einige Male musste Torhüter Adler sein ganzes Können aufbieten, um zumindest einen der drei möglichen Punkte für seine Elf festzuhalten. Die Zuschauer im Karlsruher Wildpark erlebten zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher kaum sein konnten.
Statistik
Karlsruhe: Miller – Celozzi, Sebastian, Stoll, Eichner – Mutzel, Aduobe (74. Timm) – Freis, da Silva, Carnell (61. Iaschwili) – Kennedy (74. Kapllani). – Trainer: Becker
Leverkusen: Adler – Castro, Friedrich, Henrique, Kadlec – Rolfes – Renato Augusto (66. Schwegler), Vidal, Barnetta – Helmes (77. Gekas), Kießling. – Trainer: Labbadia
Tore: 0:1 Helmes (1.), 0:2 Kießling (17.), 0:3 Kadlec (24.), 1: 3 da Silva (37.), 2:3 Sebastian (60.), 3:3 Iaschwili (76.)
Schiedsrichter: Günter Perl (München)
Zuschauer: 28.238
Gelbe Karten: Celozzi – Helmes, Henrique (3), Vidal (4)
| VfL Bochum | 0:0 (0:0) | SV Werder Bremen |
Werder Bremen schafft nach einer hektisch geführten Partie wieder nicht den erhofften Anschluss ans obere Tabellendrittel. Nach dem 0:3-Heimdebakel gegen Panathinaikos Athen merkte man der Schaaf-Elf die Verunsicherung an. Zwar waren die Hanseaten über weite Strecken das überlegene Team. Ein Tor wollte allerdings nicht gelingen. Bochum agierte aus einer gesicherten Abwehr und hatte das Glück auf seiner Seite. Schiedsrichter Aytekin hatte nicht gerade seinen besten Tag erwischt. Schon früh verweigerte er nach einem heftigen Trikotzupfer von Fuchs an Pizarro den fälligen Strafstoß (7.). Später, als das Spiel auf des Messers Schneide stand, durften Bochumer Freistoßmauern mitunter 5 Meter vom Ball entfernt postiert werden, ohne dass dies geahndet wurde. Bremen fehlte vor dem Tor die nötige Entschlossenheit, um den Erfolg zu erzwingen. Die Gastgeber gewannen mit zunehmender Spieldauer immer mehr Sicherheit und kamen ihrerseits zu einigen Torchancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Mesut Özil erwies seiner Mannschaft in der Schlussphase dann einen Bärendienst. Nach einem Zweikampf mit Zdebel trat der Bremer nach und sah dafür die Rote Karte.
Statistik
Bochum: Fernandes – Pfertzel, Maltritz, Yahia, Bönig – Dabrowski, Zdebel, Christian Fuchs (42. Epalle) – Azaouagh (64. Hashemian) – Mieciel, Kaloglu (78. Imhof). – Trainer: Koller
Bremen: Wiese – Boenisch, Mertesacker, Naldo, Pasanen – Baumann – Frings, Özil – Diego – Hugo Almeida (80. Rosenberg), Pizarro. – Trainer: Schaaf
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Nürnberg)
Zuschauer: 27.237
Rote Karte: Özil
Gelbe Karten: Zdebel (3) – Pizarro (2)
| Arminia Bielefeld | 0:2 (0:1) | Borussia M’Gladbach |
Borussia Mönchengladbach hat einen Big-Point gelandet. Trotz der Verunsicherung nach der 1:2-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt zeigten sich die Rheinländer in Ostwestfalen kämpferisch und entschlossen, den Anschluss ans rettende Ufer nicht abreißen zu lassen und gewannen am Ende verdient beim Konkurrenten Arminia Bielefeld. Marko Marin auf Gladbacher Seite war der überragende Akteur auf dem Feld und spielte die Abwehrreihe der Gastgeber ein ums andere Mal schwindelig, traf bereits nach sechs Minuten zur Führung für seine Elf. Der Nationalspieler war von seinen Gegenspielern nie in den Griff zu bekommen und machte mit seinem zweiten Treffer in der 80. Minute alles klar. Bielefeld rutscht damit weiter ab, während die Borussia die Abstiegsplätze verlassen konnte.
Statistik
Bielefeld: Eilhoff – Fischer, Herzig, Kucera, Schuler – Kirch (72. Aigner), Kauf (81. Bollmann) – Katongo, Halfar, Kamper – Wichniarek. – Trainer: Frontzeck
Mönchengladbach: Gospodarek – Levels, Brouwers, Daems, Dorda – Alberman – Marin (83. Matmour), Bradley, van den Bergh (90. Ndjeng) – Friend, Colautti (46. Baumjohann). – Trainer: Meyer
Tore: 0:1 Marin (6.), 0:2 Marin (80.)
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Zuschauer: 24.600
Gelbe Karten: Schuler (4), Herzig (5) – Marin (2), Gospodarek
| FC Schalke 04 | 1:2 (1:2) | FC Bayern München |
Bayern München scheint auf dem Weg zur Tabellenspitze nicht zu stoppen zu sein. In einem Abwechslungsreichen Spiel ging der Meister durch den nach seiner Verletzungspause wieder ins Team zurückgekehrten Goalgetter Luca Toni früh in Führung (3.). Zwar konnte Jefferson Farfan bereits nach fünf Minuten ausgleichen, doch Franck Ribery, der nach seiner Verletzungsbedingten Auszeit immer besser in Tritt kommt, stellte nach 31 Minuten den alten Abstand wieder her. Im Zweiten Abschnitt spielte Schalke engagierter, setzte Bayern unter Druck, ohne dabei den Meister jedoch in größere Gefahr zu bringen. Bemüht, aber ohne die letzte Entschlossenheit, hatten die Gastgeber wesentlich mehr Ballbesitz, stellte die Abwehr der Klinsmann-Elf aber selten auf die Probe. Am Ende schaukelten die Süddeutschen den Sieg in abgeklärter Manier nach Hause.
Statistik
FC Schalke 04: Neuer – Rafinha, Westermann, Bordon, Kobiaschwili – Jones, Ernst (83. Asamoah) – Rakitic (60. Sanchez) – Farfán, Kuranyi, Altintop (72. Streit) Bayern
München: Rensing – Oddo, Lucio, Demichelis, Zé Roberto (61. Lell) – Kroos (89. Sosa), Borowski, van Bommel, Ribéry – Klose, Toni (71. Ottl)
Tore: 0:1 Toni (3.), 1:1 Farfán (5.), 1:2 Ribéry (31.)
Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)
Zuschauer: 61.673 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Rakitic (2), Ernst (3) – Demichelis (3), Zé Roberto (2), Lucio (1), Borowski (3)
| Eintracht Frankfurt | 2:2 (1:0) | VfB Stuttgart |
Eintracht Frankfurt bestätigte den Aufwärtstrend der letzten Wochen und war dem Sieg gegen den VfB Stuttgart sehr nahe. Die Hessen führten durch zwei Tore von Nikos Liberopoulos komfortabel, mussten sich am Ende aber mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Mit der mit Abstand besten Saisonleistung zeigten sich die Gastgeber kämpferisch und spielerisch auf Augenhöhe mit den Schwaben. Dem umstrittenen Ausgleichstreffer durch Mario Gomez war aus Frankfurter Sicht ein Foul des Nationalspielers an Köhler vorausgegangen, weshalb Schiedsrichter Babak Rafati dem Treffer zunächst die Anerkennung verwehrte. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten, der wesentlich besser postiert war, revidierte Rafati seine Entscheidung allerdings und gab den verdienten Treffer für den VfB. Sollte Gomez Köhler tatsächlich gefoult haben, kann man von ausgleichender Gerechtigkeit reden. Denn vor seinem Kopfball zum 2:0 verschaffte sich Liberopoulos durch unfaires Wegdrücken seines Gegenspielers den nötigen Platz.
Statistik
Frankfurt: Nikolov – Ochs, Russ, Galindo, Toski (85. Ljubicic) – Steinhöfer, Fink, Köhler – Fenin, Liberopoulos, Korkmaz (74. Tsoumou). – Trainer: Funkel
Stuttgart: Jens Lehmann – Osorio, Delpierre, Magnin – Pardo – Träsch (71. Khedira), Elson, Hitzlsperger (60. Simak), Lanig – Gomez, Marica (63. Cacau). – Trainer: Veh
Tore: 1:0 Liberopoulos (18.), 2:0 Liberopoulos (66.), 2:1 Lanig (71.), 2:2 Gomez (87.)
Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)
Zuschauer: 51.000
Gelbe Karten: Galindo (4), Fenin (2), Ochs (5) – Osorio, Cacau, Delpierre, Jens Lehmann (4)
| Hertha BSC Berlin | 1:0 (0:0) | 1899 Hoffenheim |
Nach fünf Siegen in Folge schöpft die Liga wieder Hoffnung. Die Überflieger aus Hoffenheim sind doch verwundbar, unterlagen am Abend mit 0:1 in Berlin. Der Aufsteiger wirkte durch die kraftraubende Spielweise der letzten Wochen diesmal etwas müde, spielte längst nicht mit der gewohnten Durchschlagskraft. Hertha hielt dagegen und erspielte sich mit zunehmender Dauer mehr und mehr Feldvorteile, nutzte schließlich eine der wenigen Torchancen zum etwas glücklichen, keineswegs aber unverdienten Sieg.
Statistik
Berlin: Drobny – Chahed, Friedrich, Simunic, Stein – Dardai, Cicero – Raffael (89. Domowtschiski), Nicu – Woronin (90. Lustenberger) – Pantelic (61. Kacar). – Trainer: Favre
Hoffenheim: Haas – Beck, Jaissle, Compper, Janker (89. Nilsson) – Carlos Eduardo, Luiz Gustavo (76. Copado), Salihovic – Obasi, Ibisevic (68. Weis), Ba. – Trainer: Rangnick
Tor: 1:0 Woronin (70.)
Schiedsrichter: Herbert Fandel (Kyllburg)
Zuschauer: 58.862
Gelbe Karten: Pantelic (2), Cicero (3) – Luiz Gustavo (5/1), Jaissle, Salihovic (4)
Die Tabelle
| Pl. | Verein | Spiele | Tore | Punkte |
| 1. | Bayer Leverkusen | 12 | 29:14 | 25 |
| 2. | 1899 Hoffenheim | 12 | 31:17 | 25 |
| 3. | FC Bayern München | 12 | 27:18 | 24 |
| 4. | Hamburger SV | 12 | 19:19 | 23 |
| 5. | Hertha BSC Berlin | 12 | 16:15 | 21 |
| 6. | FC Schalke 04 | 12 | 18:10 | 20 |
| 7. | VfL Wolfsburg | 12 | 26:18 | 19 |
| 8. | 1. FC Köln | 12 | 13:14 | 19 |
| 9. | Borussia Dortmund | 12 | 20:18 | 18 |
| 10. | SV Werder Bremen | 12 | 28:23 | 17 |
| 11. | VfB Stuttgart | 12 | 18:17 | 17 |
| 12. | Eintracht Frankfurt | 12 | 15:19 | 13 |
| 13. | Hannover 96 | 12 | 14:22 | 12 |
| 14. | Borussia M’Gladbach | 12 | 12:22 | 10 |
| 15. | Karlsruher SC | 12 | 12:23 | 10 |
| 16. | VfL Bochum | 12 | 14:19 | 9 |
| 17. | Arminia Bielefeld | 12 | 12:22 | 8 |
| 18. | Energie Cottbus | 12 | 6:20 | 6 |
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