[2. Bundesliga 2008/09] Die Lage im Unterhaus 33/34
18. Mai 2009, 17:25 geschrieben von Elbefohlen, abgelegt unter Deutscher-Fussball.
Am vorletzten Spieltag fiel die Entscheidung im Aufstiegskampf, nur, wer direkt hochgeht und wer in die Relegation muss, ist noch offen. Ungeklärt ist auch noch die Frage, welcher Verein am Ende in die Abstieges-Relegation gehen muss.
Mainz und Nürnberg setzten sich durch
Die Würfel sind gefallen: Nach Ausrutschern der SpVgg Greuther Fürth, Alemannia Aachens und des 1. FC Kaiserslautern sind der FSV Mainz 05 und der 1. FC Nürnberg nicht mehr von den Rängen zwei und drei zu verdrängen.
Die Mainzer triumphierten im Spitzenspiel bei den Kleeblättern mit 2:0, wobei die 05er nicht und unbedingt das bessere, sondern eher das glücklichere Team waren. Nachdem Fürth ein wohl regulärer Treffer Reisingers von Schiedsrichter Kirchner die Anerkennung versagt blieb und Allagui am Pfosten scheiterte, gelang den Gästen durch Feulner nach gut einer Stunde Führung. Obwohl die SpVgg danach alles versuchte, um zum Ausgleich zu kommen, blieben die Bemühungen erfolglos. Soto machte es auf der Gegenseite besser und mit seinem Treffer in der 89. Minute zum 2:0 den Sack für die Mainzer zu. Während diese Niederlage also das Aus für die entsprechend gefrusteten Fürther war, hat die Andersen-Elf nun beste Chancen, hinter dem Meister aus Freiburg als Zweitplatzierter direkt in die Beletage aufzusteigen. Mainz hat 60 Punkte auf dem Konto und damit deren drei Vorsprung auf den 1. FC Nürnberg. Am letzten Spieltag genügt vor heimischer Kulisse am Bruchweg gegen Rot-Weiß Oberhausen ein Remis.
Der Club musste sich nach langer Fahrt an die Ostsee bei Hansa Rostock mit einem torlosen Unentschieden begnügen – und konnte damit hochzufrieden sein, da die hinter ihm platzierte Konkurrenz ebenso Federn ließ. Aachen spielte bei den Löwen 1:1 und die Roten Teufel verloren eine torreiche Partie am Betzenberg die die Zebras mit 3:5.
Noch ein Quartett in der Verlosung
Während der Aufstieg praktisch entschieden ist, wurde die Frage, wer nach der 34. Runde noch zwei weitere Pflichtspiele im Rahmen der Relegation gegen den dritten der 3. Liga noch zwei weitere Pflichtspiele austragen muss, auf den letzten Spieltag vertagt. Vier Mannschaften müssen hier noch zittern – und wer aus diesem Quartett letztlich in den sauren Apfel beißen muss, ist völlig offen.
Alle vier Teams müssen am letzten Spieltag reisen. Mit jeweils 38 Punkten liegen die TuS Koblenz, die zum bereits abgestiegenen FC Ingolstadt muss, und der FSV Frankfurt, der es am Millerntor mit dem heimstarken FC St. Pauli zu tun bekommt, auf den Rängen 13 und 14. Es folgt mit 37 Zählern Hansa Rostock auf dem 15. Platz. Die Hanseaten, die unter Zachhuber immer noch ohne Niederlage sind, treffen in der brita-Arena auf den Tabellenletzten SV Wehen Wiesbaden. Zu guter letzt bleibt der VfL Osnabrück, der momentan mit 36 Punkten den 16. Platz inne hat. Die Elf von Pele Wollitz hat mit den MSV Duisburg die vom Papier her wohl schwerste Aufgabe vor der Brust. Spannung ist vorprogrammiert.
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