[WM-Qualifikation 2010] Europa - Tag der Entscheidung
15. Oktober 2009, 20:58 geschrieben von Heiland, abgelegt unter Int-Fussball, Int-Fussball.
Der letzte Spieltag brachte die letzten Entscheidungen. Die letzten beiden Gruppenersten und die letzten drei Gruppenzweiten sind ermittelt. Das MAG gibt einen kurzen Überblick.
WM-Qualifikation Europa – alle Ergebnisse, Termine und Tabellen
Die ausführliche WM-Qualifikation Europas mit Aufstellungen, Torschützen etc. in den Statistiken
Die WM-Qualifikation aller Kontinente auf einen Blick in den Statistiken
Gruppe 1
Den Zweikampf zwischen Portugal und Schweden um Rang 2 haben die Iberer dank eines deutlichen 4:0-Sieges gegen Malta für sich entschieden und ziehen in die Relegation ein. Schweden konnte zwar Albanien mit 4:1 schlagen, doch nach Punkten haben die Südeuropäer die Nase vorn. Der bereits qualifizierte Tabellenführer Dänemark verlor sein Abschlussspiel daheim gegen Ungarn mit 0:1.
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Der Europameisterschaftsvize von 2004 musste im entscheidenen Spiel gegen Malta im heimischen Guimares auf Top-Star C. Ronaldo verzichten, konnte dennoch den fehlenden Dreier einfahren. Dies gelang dank der frühen Führung durch Manutd-Mittelfeldspieler Nani. Simao erhöhte noch vor der Pause auf 2-0, ehe Miguel kurz nach Wiederanpfiff mit der endgültigen Entscheidung sorgte.
Der eingewechselte Arnaldo Edinho vom spanischen Erstligisten Malaga sorgte in der Schlussminute für den 4-0 Endstand.
Da reichte auch die frühe Führung durch Olof Mellberg für die Schweden nicht mehr, die mit einem 4-1 gegen Albanien schließlich sich nur einen Punkte schlechter als Portugal auf Platz 3 einreihen.
Gruppe 2
Griechenland musste, um die Schweiz noch abfangen zu können, unbedingt gegen Luxemburg gewinnen. Durch ein 2:1 gelang das der Truppe von Otto Rehakles. Doch die Eidgenossen holten den letzten nötigen Punkt beim torlosen Remis zu Hause gegen Israel und qualifizierten sich direkt. Damit bestreitet Griechenland die Play-Off-Spiele. Unter ferner liefen kann man das 3:2 Lettlands gegen Moldawien abbuchen.
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Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld sprach nach dem “richtigen Ergebnis” davon, “dies hätten wir geschafft”.
So spannend wie es in Gruppe 2 letztlich ausschaut war es wohl in keiner Gruppe. Den Tabbellenersten und den Vierten trennen gerade einmal 5 Punkte.
So spielte es den Eidgenossen wohl mehr als in die Karten, als Israel’s Abwehrspieler, Avihay Yadin, nach knapp einer Stunde des Platzes verwiesen wurde.
Da konnten auch die Griechen nichts mehr dran rütteln so muss der Europameister von 2004 weiter auf eine WM-Endrunden-Teilnahme hoffen, um durch die Bevorstehende Relegation nach Südafrika zu gelangen.
Gruppe 3
Die Slowakei konnte trotz der 0:2-Heimschlappe am vorletzten Spieltag gegen den ärgsten Verfolger Slowenien seinen Platz an der Sonne verteidigen, indem es durch ein frühes Tor mit 1:0 in Polen gewann. Slowenien gewann erwartungsgemäß mit 3:0 in San Marino und sicherte sich den Relegationsplatz vor den enttäuschenden Tschechen, die über ein 0:0 gegen Nordirland nicht hinauskamen.
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Die wohl größte Sensation schafften Slowenien und Slowakei. Der Vize-Europameister von 1996 scheitert an den Relegation und wird nur Dritter. Und die Polen, verhelfen auf verschneitem Geläuf, der Slowakei dank eines Eigentores zur direkten Qualifikation für die WM-2010.
Sollte nun auch noch Slowenien es durch die Relegation schaffen, wäre dies wohl mit eine der größten Überraschungen im nächsten Sommer!
Gruppe 4
Die bereits qualifizierte deutsche Elf schrammte in Hamburg knapp an einer Niederlage vorbei. Das als Tabellenzweiter feststehende Russland verspielte einen 1:0-Vorsprung in Aserbaidschan und spielte ebenfalls 1:1. Liechtenstein gelang auch im letzten Spiel kein Sieg. Sie unterlagen Wales zu Hause mit 0:2.
Gruppe 5
Tabellenführer Spanien siegte erwartungsgemäß beim Tabellenzweiten Bosnien-Herzegowina mit 5:2. Die Türkei bot seinen Fans einen versöhnlichen Abschied beim 2:0 über Armenien, während Belgien einmal mehr enttäuschte und in Estland mit 0:2 unterlag. Auswirkungen auf die Tabelle hatten die Spiele nicht mehr.
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Mit 30 von 30 erreichbaren Punkten sowie einer Tordifferenz von 28:5 Toren wird Europameister Spanien wohl auch heißester Kandidat auf den Weltmeister-Titel in Südafrika gehandelt.
Und trotz der 2-5 Niederlage könnte auch Bosnien und Herzegowina für eine safitge Überraschung sorgen. Das Gespann um die Bundesliga-Spieler wie, Ibisevic, Salihovic, Dzeko und Misimovic sicherte sich vor der Türkei den Relegations-Platz.
Gruppe 6
Kroatien schaffte den nötigen Sieg beim 2:1 in Kasachstan, um die Ukraine noch abzufangen. Letzteres gelang indes nicht, denn auch die Ukraine gab sich beim 6:0 in Andorra keine Blöße und blieb auf Rang 2. England war schon qualifiziert und spielte den neunten Sieg im zehnten Spiel ein. 3:0 hieß es am Ende gegen Weißrussland.
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Wäre dieses kleine Makel in der Ukraine nicht passiert, auch der Weltmeister von 1966 hätte die Qualifikation mit 10 Siegen aus 10 Spielen absolviert. Am letzten Spieltag gelang im nicht ausverkauften Wembley-Stadium ein 3-0 Sieg über Weißrussland. Mann des Abends war Peter Crouch, der 2 Tore beisteuerte.
Das es Andrei Shevchenko doch noch kann, bewies er beim 6-0 Auswärtssieg seiner Ukrainer gegen Andorra. Bereits nach 22 Minuten netzte der Star des Landes ein und verhalf seinem Land somit doch noch von der Endrunde zu träumen.
Gruppe 7
Der bereits feststehende WM-Teilnehmer Serbien leistete sich zum Abschluss ein 1:2 in Litauen. Ex-Weltmeister Frankreich stand als Relegationsteilnehmer fest und schlug Österreich mit 3:1. Des weiteren schlug Rumänien die Färöer-Inseln ebenfalls mit 3:1.
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Eine Faustdicke Überraschung könnte es in der Relegation geben, wenn der Weltmeister von 1998 und Vize-Weltmeister von 2006 nun scheitert. Schon die nicht direkte Qualifikation ist Wirbel genug im Land, da konnte auch der 3-1 Sieg gegen Österreich nicht wirklich die Wunden heilen. Der Neu-Madrilene Karim Benzema, sein wohl ergster Konkurrent im Kampf um den spanischen Titel, Thierry Henry, markierte das 2-0 und der eingewechselte André-Pierre Gignac sorgte für den 3-1 Schlusspunkt. Zum Relegationsspiel kann die Equipe Tricolore nur drum beten, dass Franck Ribery baldig zurück kommt und das Team gen Süden buxiert.
Gruppe 8
Weltmeister Italien leistete sich einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gegen Zypern. Gilardino drehte die Partie jedoch mit einem Hattrick zugunsten der Truppe von Marcello Lippi. Irland kam über ein 0:0 gegen Moldawien nicht hinaus und bestreitet die Relegation. Die gescheiterten Bulgaren schossen sich beim 6:2 gegen Georgien in der ersten Halbzeit den gesamten Frust von der Seele. In Hälfte zwei fiel nur noch der zweite Ehrentreffer für die Gäste.
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Der amtierende Weltmeister, Italien, sorgt mit einer spendablen Abwehr, 7 Gegentore, für die eine oder andere kritische Frage, ob dieses Team auch Favorit auf den Titel im nächsten Sommer sei.
Mit 2 Toren gegen Zypern, ist der Vierfache Weltmeister nach aktuellem Stand wohl noch eine Wenigkeit entfernt vom eigentlichen Vermögen.
Wenn Bulgarien’s Stürmer-Star, Dimitar Berbatov (3 Tore), bereits früher so oft getroffen hätte wie gegen Georgien, wäre wohl mehr als der Dritte Platz bei rum gekommen. So wird man ein weiteres Mal die Weltmeisterschaftsendrunde nur von daheim begutachten können.
Gruppe 9
Diese Gruppe war aufgrund ihrer lediglich fünf Teilnehmer bereits beendet. Die Niederlande stand vorzeitig als Sieger fest und Norwegen verpasste als schlechtester Gruppenzweiter aller Gruppen die Relegation.
Die Play-Off-Spiele
Die Teilnehmer der Relegationsspiele werden nach ihrer Platzierung in der Fifa-Weltrangliste sortiert. Russland, Frankreich, Griechenland und Portugal werden demnach gesetzt sein, Ukraine, Irland, Bosnien-Herzegowina und Slowenien ungesetzt. Am 19. Oktober werden die Partien und das Heimrecht des Hinspiels in Zürich ausgelost. Die Spiele finden am 14. und 18. November statt.
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