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[Europa League 2009/10] HSV in der nächsten Runde!

3. Dezember 2009, 00:57 geschrieben von Schneiderlein, abgelegt unter Int-Fussball.

Nach einer überzeugenden Leistung gegen müde Wiener zieht der HSV verdient als Gruppenerster in die nächste Runde der Europa League ein. Rapid Wien dagegen muss sich mit dem dritten Platz begnügen und ist ausgeschieden.

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Hamburger SV 2:0 (0:0) SK Rapid Wien

In der keineswegs ausverkauften Arena in Hamburg erwischten die offensiv ausgerichteten Gäste den besseren Start. Bereits unmittelbar nach dem Anpfiff sorgten die Stürmer des Tabellenführers aus Österreich für Gefahr und für Ärger bei HSV-Abwehrchef Joris Mathijsen.

Nachdem der Anfangsdruck der Wiener heil überstanden war, tauchten die Hanseaten, bei denen der Junge Schwede Markus Berg als einzige Spitze spielte, in der 10. Spielminute zum ersten Mal gefährlich im Rapid-Strafraum auf. Doch der Schuss von Jansen, der von Tesche – auffälligster HSV-Akteur in den ersten Minuten – klasse in Szene gesetzt worden war, wurde geblockt.

Insbesondere die Österreicher sorgten mit teilweise harten Fouls in der Folge für einige Unterbrechungen. Ein Freistoß in der 23. Spielminute sorgte für die beste Möglichkeit der Hausherren in der ersten Hälfte: Jansens Schuss verfehlte das Gehäuse Peyers knapp. In der 27. Spielminute verpasste wiederum Jansen aus spitzem Winkel. Obwohl die Rapid-Offensive praktisch nicht vorkam und der HSV den Gegner einschnürte, dauerte es bis zur nächsten erwähnenswerten Situation bis zur 43. Spielminute: Nach einem durch Trochowski getretenen einstudierten Freistoß fand Jansens Hereingabe keinen Abnehmer.

Beide Teams kamen unverändert aus den Pausenkabinen. Und die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Der auffällige Jansen kann einen kapitalen Abwehrschnitzer von Jovanovic ausnutzen und netzt ein (47”). In der 51. Spielminute köpft dann Tesche knapp daneben. In der 53. Minute dann der nächste Paukenschlag, nachdem Rapid-Coach Peter Pacult für Pehlivan Salihi brachte: Markus Berg macht in klassischer Gerd-Müller-Manier nach einer Flanke von Demel das 2:0. Kurz danach in der 56. Minute dann die beste Chance für die Gäste: nach einem Freistoß kann Rost nicht klären und der Ball streift nach einem Fallrückzieher von Heikkinen das Metall am Toreck.

Die Hausherren gestalteten in der Folge das Spiel weiterhin dominant. In der 68. Minute hielt Peyer den Schuss von Jansen, in der 70. Minute blieb die Ecke nach einer Möglichkeit für Hamburgs Aogo ohne Folgen. In der 72. Minute konnte Bergs Schuss aus guter Position abgeblockt werden. Die Wiener wirkten unkonzentriert und müde.

In der 76. Spielminute konnte aufseiten des HSV die Rückkehr von Mladen Petric gefeiert werden, der von Bruno Labbadia für Schweden-Youngster Markus Berg eingewechselt wurde. In der 78. Minute konnte Rapid-Keeper Peyer eine gute Möglichkeit durch U21-Europameister Dennis Aogo, der wieder einmal ein richtig gutes Spiel machte, abwehren. In der 82. Minute vergab dann der Ex-Bielefelder Robert Tesche die Riesenchance zum 3:0 nach einem hervorragendem Zuspiel durch Piotr Trochowski. Eine Minute später wechselte Labbadia dann auch den zweiten Hamburger Torschützen, Marcell Jansen, aus. Für ihn kam Tavares.

In der 85 Minute streifte eine scharfe Hereingabe Aogos dann die Latte von Peyers Tor. Der HSV ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen; Rapid kam nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus und spielte eine schwache zweite Halbzeit.

Der HSV gewann so am Ende verdient nach überzeugender Leistung und sicherte sich so den Gruppensieg und alle Chancen, am Endspiel im eigenen Stadion teilnehmen zu dürfen. Rapid Wien dagegen ist mit dieser Niederlage ausgeschieden.

Statistik

HSV: Rost – Mathijsen, Aogo (87” Bertram), Demel, Boateng, Rincon, Jansen (83” Tavares), Jarolim, Tesche – Berg (76” Petric)

Rapid: Payer – Jovanovic, Katzer, Soma – Boskowic, Kulovits, Heikkinen (66” Dober), Hofmann (79” Thonhofer), Kavlak, Pehlivan (52” Selihi) – Jelavic

Tore: 1:0 (Jansen 47”); 2:0 (Berg 53”)

Schiedsrichter: Bas nNijhuis (Niederlande)
Zuschauer: 45.737 in der HSH-NordbankArena (Hamburg)
Gelbe Karten: Jarolim – Pehlivan, Heikkinen, Katzer, Soma, Kulovits, Boskowic, Thonhofer


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