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[Darts] Weltmeisterschaft 2010

3. Januar 2010, 17:03 geschrieben von marinko.

Vom 18. Dezember 2009 bis zum 3. Januar 2010 finden im Alexandra Palace in London die 17. offiziellen Weltmeisterschaften der “Professional Darts Corporation” statt. Die PDC spaltete sich 1992 von der “British Darts Organisation” ab und ist heute neben der WDF einer der zwei großen Weltverbände.

Insgesamt 72 Spieler konnten sich für das diesjährige Turnier qualifizieren, darunter der Österreicher Mensur Suljovic und mit Andree Welge, Jyhan Artut und Tomas Seyler auch erstmals gleich drei deutsche Werfer. Seyler musste allerdings durch die Vorausscheidung und sich dort dem Niederländer Jan van der Rassel geschlagen geben.

Als Topfavorit gilt wieder einmal der mittlerweile 14-fache Weltmeister Phil Taylor, der den Titel auch bei der letztjährigen Auflage gewann.

Taylor besteigt Dart-Thron zum 15. Mal

3. Januar. Als Vorspiel zum Finale durften die Halbfinal-Verlierer Raymond van Barneveld und Mark Webster im Spiel um Platz drei noch einmal ihr Können demonstrieren. Es ging dabei um ein zusätzliches Preisgeld von 20.000 Pfund und damit auch um die Platzierung in der PDC-Weltrangliste, die ja nach Preisgeldern berechnet wird. Dieses Spiel wurde per best of 19-Legs1 entschieden, zehn Legs wurden also für den Sieg benötigt. Erst im 18. Leg gelang erstmals einem Spieler, mit zwei Legs in Führung zu gehen, was gleichbedeutend mit der Entscheidung war. Webster gelang das Break zum 10-8-Endstand. Für den PDC-Neuling zweifellos ein bedeutenderes Spiel, lag er doch vor dem Turnier auf Platz 65 der Weltrangliste. Barney kann sich mit den 25.000 Pfund trösten, die er als Bonus für den geworfenen 9-Darter9 erhält.

Kurz danach betraten die beiden Finalisten die Bühne. Nicht wenige trauten dem Überraschungs-Finalisten Simon Whitlock im Endspiel gegen Phil Taylor etwas zu. Die Art und Weise, wie souverän der Großmeister des Dart-Sports mit den ebenfalls hoch gehandelten Lewis und Webster fertig geworden war, ließ viele aber auch daran zweifeln. Zu Null hatte er die beiden Youngster abgefertigt und somit im ganzen Turnier bis dato nur einen Satz abgegeben. Wie erhofft, bekamen die Dart-Fans an diesem Abend aber einiges geboten.

Taylor überzegute in der Anfangsphase des Matches zwar mit hohen Scores, hatte aber auch einige Probleme beim abschließenden Wurf auf die Doppelfelder13. Das kostete ihn vor allem den zweiten Satz, den Whitlock allerdings auch durch ein überragendes 170er Finish12 für sich entscheiden konnte. Der Australier war mühsam ins Spiel gekommen, und hatte den ersten Satz recht klar verloren. Nach dem Satzausgleich lief es aber besser bei ihm, es folgte ein 14-Darter9 gleich zu Beginn des dritten Durchgangs. Trotzdem profitierte Whitlock noch immer stark von der besseren Quote beim Auschecken13 eines Legs, die ihn auch den dritten Satz mit 3-2 gewinnen ließ.

Im vierten Set lief es genau umgekehrt. Whitlock zeigte zwar ein starkes 122er Finish mit abschließendem Wurf auf das Bulls-Eye, verpasste aber in den übrigen Legs mehrere Möglichkeiten auf Doppel. Taylor war nun sicherer und gewann den Satz mit 3-1. In den darauf folgenden Sätzen konnte The Power sich von seinem Kontrahenten entscheidend absetzen. Dank zweier bemerkenswerter Finishes (167 und 161) holte er sich eindrucksvoll die 3-2-Satzführung. Der Mann aus Brisbane konnte weiterhin mithalten, ein 11-Darter brachte ihn in Satz sechs mit 2-1 in Führung. Die wenigen Möglichkeiten, die Taylor ihm bot, konnte Whitlock jedoch nicht mehr so konstant nutzen. Der Favorit bestrafte einen Fehlwurf auf das Doppel mit dem 2-2 und holte sich das Set dann sogar mit einem 14-Darter.

Im ersten Leg des siebten Durchgangs warf Whitlock zwar seine immerhin schon siebte 1802 im Match, aber Taylor holte sich diesen Satz vor allem durch ein 122er Finish und einen 13-Darter glatt mit 3-0. In Satz acht musste Taylor zwar zunächst ein Break14 hinnehmen, konterte aber durch ein 170er Finish12 und brachte die jetzt von ihm eröffneten Legs zur 6-2-Satzführung durch.

Im hart umkämpften neunten Satz zeigten beide Akteure Nerven, allein im letzten Leg vergab Taylor sieben Würfe auf Doppel13. Whitlock, der sich zuvor durch ein 108er Finish die 2-1-Führung in den Legs erspielt hatte, brauchte gar neun Versuche, um den Satzgewinn dann doch unter Dach und Fach zu bringen. Mehr als ein Strohfeuer war das aber nicht mehr. Taylor schaffte das entscheidende Break im elften Satz bezeichnenderweise durch ein weiteres High Finish (131) und war damit zum 15. Mal Dart-Weltmeister, zum 12. Mal bei der PDC. Ähnlich eindrucksvoll wie im Vorjahr marschierte die Dart-Legende zum Titelgewinn. Simon Whitlock hat aber auch ein erstes Ausrufezeichen seit seinem Wechsel zur PDC gesetzt, und mit seinen 55 180ern2 hat er die Bestmarke von Raymond van Barneveld aus dem Jahr 2007 (51) eingestellt.

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Whitlock zieht ins Finale gegen Taylor ein

2. Januar. In einem hoch spannenden Halbfinale setzte sich Simon Whitlock gegen den fünfmaligen Weltmeister Raymond van Barneveld durch und erreichte damit selber zum zweiten Mal ein WM-Finale. Das erste hatte er vor zwei Jahren, damals noch bei der WDF, gegen Mark Webster verloren. Wie erwartet wird Phil Taylor der zweite Finalist am Sonntag Abend sein.

Whitlock und Barneveld boten sich einen teilweise hochklassigen Schlagabtausch, obwohl beide ihr Niveau nicht über die volle Dauer konstant hoch halten konnten. Der Australier legte wieder bemerkenswert gut los, mit einem 11-Darter9 und einem 121er Finish12 holte er sich Satz eins mit 3-2. Whitlock erlaubte sich allerdings einen schwächeren zweiten Satz, in dem er lediglich auf einen Average5 von 83 Punkten kam. Barneveld glich zum 1-1 nach Sätzen aus.

Der dritte Durchgang bot wieder einige Höhepunkte. Der Niederländer ging unter anderem durch einen 12-Darter mit 2-0-Legs in Führung, Whitlock konterte aber mit einem 112er Finish und einem 11-Darter. Barneveld hatte schon zwei Set-Darts vergeben, als Whitlock sich den dritten Satz sicherte.

Allerdings hatte der Mann aus Den Haag nun seine beste Phase im Match. Er spielte einen 14-, einen 13- und einen 11-Darter9 sowie ein 100er Finish12, um die Sätze vier und fünf zu gewinnen. Nur ein Leg1 gewann Whitlock in dieser Phase, das aber ausgerechnet mit dem höchsten Finish des Tages, der 160. Im sechsten Satz fand Whitlock wieder besser ins Spiel, vergab aber mehrere Chancen auf Doppel13 und verlor so auch diesen Durchgang mit 2-3.

Im siebten Satz schien dem Niederländer schon eine Vorentscheidung gelungen zu sein, als er per Break14 mit 2-1-Legs in Führung ging, nachdem Whitlock gleich viermal die Doppel-Sechs verpasst hatte. Der Mann aus Brisbane antwortete mit einem 14-Darter9 zum Re-Break und brachte anschließend das von ihm eröffnete Leg zum Satzgewinn nach Hause. Auch den achten Satz holte sich Whitlock durch ein Break.

Whitlock hatte nun einen Lauf, gewann das dritte Set hintereinander, durch einen 14-Darter9 und zwei weitere High Finishes12. Barneveld konnte sich in einen entscheidenden elften Satz retten, den zehnten Durchgang gewann er knapp mit 3-2.

Im elften Durchgang vergab Barney im dritten und vierten Leg mehrere Würfe auf Doppel13 und ermöglichte dem Australier dadurch die Siegchance, die dieser sich nicht entgehen ließ und den 6-5-Sieg unter Dach und Fach brachte.

Das Match hielt alles, was man sich von ihm versprochen hatte. Die Nr. 2 der Setzliste schied aus, obwohl er seinen besten Average5 im gesamten Turnier gespielt hatte (98,40), Whitlock meisterte auch diese Aufgabe, obwohl er am Schluss seinen bislang niedrigsten Average im Turnier stehen hatte (96,04). Das Spiel bot viel Klasse und Abwechslung, mit insgesamt 27 180ern2, 17 Breaks14 und immerhin acht High Finishes12 (sechs davon bei Simon Whitlock).

Das zweite Halbfinale bot bei weitem keine solche Dramatik, obwohl Phil Taylor es hier mit einem ehemaligen Weltmeister zu tun hatte. Aber der junge Waliser Mark Webster schien verkrampft und der Aufgabe von Anfang an nicht gewachsen. Ganze vier Legs konnte Webster in den sechs Sätzen gewinnen, sein Average lag am Ende bei 88 Punkten, für dieses Niveau und gemessen an seinem Potential unterdurchschnittlich. Nur im vierten Satz erzwang Webster ein entscheidendes fünftes Leg, das The Power aber mit einem 13-Darter9 gewann. Webster kann am Sonntag im neu eingeführten Spiel um Platz drei gegen Raymond van Barneveld zeigen, ob er diese Klatsche schnell verdaut hat und sich mit einem Erfolg auch ein höheres Preisgeld sichern. Phil Taylor muss nur noch eine Hürde überwinden, um zum 15. WM-Titel zu gelangen, Sonntag Abend trifft er auf Simon Whitlock, der für das Match wohl nochmal eine Schippe drauflegen muss.

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Lewis findet seinen Meister, Wade ausgeschieden

1. Januar. Nicht nur Phil Taylor sah sich im Viertelfinale gegen den zuletzt stark aufspielenden Adrian Lewis einer vermeintlich harten Prüfung gegenüber. Bei Raymond van Barneveld war nach bislang mäßigem Turnierverlauf eine Leistungssteigerung gegen Ronnie Baxter unabdingbar. Und der dritte Titelfavorit, James Wade, hatte in Simon Whitlock einen Gegner, der in den vorherigen Spielen beeindruckte.

Eröffnet wurde die Runde der letzten acht aber von Mark Webster und Co Stompe. Der Waliser legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr, gewann die ersten beiden Legs1 durch High Finishes12 von 118 und 136. Auch in der Folgezeit schien Webster unaufhaltsam Richtung Halbfinale zu steuern, weitere starke Finishes folgten, während Stompe nicht ins Match fand und die ersten vier Sätze allesamt verlor.

Eine überraschende Wendung bahnte sich aber auch in diesem Spiel noch an. Stompe, der bis zum Beginn des fünften Durchgangs insgesamt nur drei Legs1 gewonnen hatte, holte sich Satz fünf mit 3-1. Durch den Gewinn des sechsten Satzes hielt sich der Niederländer weiterhin am Leben, Webster landete zwar ein 130er Finish12, hatte aber bereits zuvor ein Break kassiert und verpasste mehrere Doppel13, so ging auch dieser Satz mit 3-1 an Stompe. Auch den ausgeglichenen und umkämpften siebten Satz gewann der Mann aus Amsterdam mit 3-2. Der achte Durchgang brachte dann aber doch die Entscheidung, Webster nutzte seine Möglichkeiten und gewann schließlich mit 5-3 nach Sätzen.

Der Australier Simon Whitlock machte im Match gegen James Wade den Eindruck, als könne er sämtliche Superlative des Turniers für sich beanspruchen. 15mal warf er die 1802, so oft wie noch kein anderer bislang beim diesjährigen Turnier in einem Match geworfen hatte. Das höchstmögliche Finish12, die 170, war natürlich auch dabei und zwischenzeitlich hatte er sogar den höchsten Average5 des Turniers. Der sollte aber aber mit 105,37 Punkten am Ende doch “nur” der vorerst zweithöchste sein, und später an diesem Abend auch nochmal getoppt werden.

Dennoch zeigte Whitlock wieder eine bemerkenswerte Leistung, die allerdings gegen die Nr. 3 der PDC auch nötig war. Der Mann aus Down Under gewann das erste Set mit 3-0 durch einen 11-, einen 12- und einen 14-Darter9, inklusive eines 122er Finishes12. Wade schien überrannt zu werden, verlor er doch auch den zweiten Satz durch zwei 14-Darter und ein weiteres 122er Finish ohne ein einziges Mal auf Doppel geworfen zu haben13.

Erst allmählich kam Wade besser ins Match. Nun entwickelte sich eine hochklassige und mehr ausgeglichene Partie. Wade konnte sich im Match halten, als er die Sätze fünf und sechs jeweils knapp mit 3-2 gewann und damit zum 3-3 in den Sätzen ausglich. Erstaunlicherweise konnte Whitlock aber nun nochmal anziehen und ein ähnliches Niveau an den Tag legen wie zu Beginn des Matches. Ein 170er und ein 150er Finish12 brachten ihm die 4-3-Satzführung. Als dem Australier dann auch noch ein Break14 gleich zu Beginn des achten Durchgangs glückte, konnte Wade nichts mehr entgegensetzen und der Traum vom ersten WM-Gewinn war für den 26-Jährigen einmal mehr ausgeträumt.

Wesentlich deutlicher verlief das Match von Raymond van Barneveld gegen Ronnie Baxter. Beide waren sich sogar schon einmal im WM-Finale der WDF gegenüber gestanden, damals gewann Barney knapp, wie auch im Achtelfinale des vergangenen Jahres. Dieses Mal fand der Rocket Man aber überhaupt nicht sein Spiel, gewann in den ersten vier Sätzen insgesamt nur ein einziges Leg1. Barneveld machte einen besseren Eindruck als in den Spielen zuvor, profitierte aber auch stark von Baxters enttäuschender Vorstellung. Erst im fünften Satz schien der Engländer besser zu werden, sorgte sogar mit seiner einzigen 1802, einem 13-Darter9 und einem 120er Finish12 für einige Highlights, aber der Niederländer konnte auch dieses letzte Set noch mit 3-2 für sich entscheiden. Im Halbfinale bekommt er es mit Simon Whitlock zu tun.

Auch das mit Spannung erwartete Duell von Adrian Lewis und Topfavorit Phil Taylor hielt an Dramatik nicht viel von dem, was man sich versprochen hatte. Dabei war Lewis gut gestartet, ging im ersten Satz zweimal in Führung, vergab aber einen Dart zum Satzgewinn. Taylor nutzte seine Möglichkeiten besser, was vor allem im ersten und zweiten Satz der große Unterschied zwischen den beiden war. Scheinbar desillusioniert war Lewis nun sichtbar nicht mehr in der Lage, mit Taylor Schritt zu halten und das Match wurde einseitig. Das lag aber nicht zuletzt auch an einem unglaublich souveränen Phil Taylor, der die Sätze drei und vier in beeindruckender Manier gewann. Auch der 24-jährige Lewis machte den fünften Satz noch einmal spannend, aber The Power gewann das entscheidende Leg1 mit einem 12-Darter. Bei Taylor stand am Ende ein Average5 von 107,37 Punkten, der höchste des Turniers bis hierhin. Am Samstag trifft er auf Mark Webster, den WDF-Weltmeister von 2008.

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Viertelfinal-Paarungen stehen fest

30. Dezember. In der Afternoon-Session bestätigten die vermeintlichen Außenseiter ihre starke Form. Zunächst hatte Mark Webster wenig Mühe gegen dem Finalisten von 2008, Kirk Shepherd. Erst im vierten Satz konnte Shepherd überhaupt erstmals ein Leg1 gewinnen. Obwohl er sich diesen Durchgang dann auch gleich mit 3-2 sichern konnte, blieb Webster am Ende mit 4-1 nach Sätzen siegreich.

Einmal mehr imponierte der Australier Simon Whitlock, der diesmal mit Terry Jenkins sogar einen Top-10-Spieler bezwingen konnte. Whitlock holte sich unter anderem durch einen 13-Darter9 und ein 100er Finish12 die ersten beiden Sätze mit insgesamt nur einem verlorenen Leg. Die folgenden Durchgänge waren hart umkämpft und gingen sämtlichst über die volle Distanz, Jenkins musste letztlich seinem schwachen Start Tribut zollen und unterlag mit 2-4.

Der Niederländer Co Stompe beeindruckte sogar mit dem höchsten Average5 des Tages, am Schluss lag er bei 102,42 Punkten. Zwar konnte Mark Dudbridge lange gut dagegen halten, aber nicht zuletzt dank dreier High Finishes12 zog Stompe mit 4-2 ins Viertelfinale ein.

Im ersten Match des Abends traf der an 7 gesetzte Ronnie Baxter auf die Nr. 10 der Setzliste, Colin Lloyd. Beide zeigten für ihre Verhältnisse kein hochklassiges Darts, obwohl Baxter ein 10-Darter9 und Lloyd immerhin ein 130er Finish12 gelang. Baxter erwies sich als der an diesem Abend bessere Spieler und setzte sich mit 4-1 durch.

James Wade konnte im Spiel gegen Andy Hamilton über weite Strecken nicht an seine Leistungen aus den vorherigen Partien anknüpfen. Sein Average5 lag am Ende sogar unter dem seines Kontrahenten, aber immerhin auch noch bei über 96 Punkten.
Beide Akteure zeigten sich schwankend, der Vorteil schien stets zu wechseln, keiner konnte mit mehr als einem Satz in Führung gehen. Im entscheidenden siebten Durchgang landete Wade ein 129er Finish12, sah sich trotzdem zwischenzeitlich einem Match Dart3 für Hamilton gegenüber, den dieser aber nicht nutzte. Mit einem weiteren High Finish (112) entschied Wade den Satz mit 4-2 und damit auch das Match für sich. Am 1. Januar trifft er nun auf Simon Whitlock.

Vor zwei Jahren war Raymond van Barneveld bereits im Acvhtelfinale an Kevin Painter gescheitert. Zwar gelang dem Weltranglisten-Zweiten nun die Revanche, aber beide Männer blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten. Beide erzielten lediglich einen Average5 von jeweils knapp unter 90 Punkten, nicht zuletzt aufgrund der vielen vergebenen Möglichkeiten auf Doppel13. Trotzdem siegte Barneveld relativ ungefährdet, mit Ausnahme eines kleinen “Betriebsunfalls” im vierten Satz, den er trotz 2-0-Führung in den Legs1 noch verlor. Der Niederländer trifft jetzt am Freitag auf Ronnie Baxter, den er im Achtelfinale des vergangenen Jahres erst im Sudden Death4 besiegen konnte.

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Favoritensiege am neunten Tag

29. Dezember. Boten die vergangenen beiden Tage noch einiges an Spannung, so ging an diesem Dienstag keine einzige der sechs Ansetzungen in einen siebten Satz.

Lediglich der an 3 gesetzte James Wade gab im Match gegen den erst 20-jährigen Michael van Gerwen zwei Sätze ab. Wade zeigte trotzdem eine gute Leistung, spielte einen Schnitt5 von knapp 98 Punkten und beendete gleich fünf Legs1 mit einem High Finish12. Sein nächster Gegner wurde bereits zuvor ermittelt, Andy Hamilton erreichte durch ein 4-1 über Steve Beaton ebenfalls das Achtelfinale.

Den deutlichsten Sieg des Tages errang Terry Jenkins, der gegen den US-Amerikaner Darin Young ganze zwei Legs verlor. Ebenfalls nach Sätzen glatt siegte Simon Whitlock, der aber in drei der vier Durchgänge gegen Wayne Jones über die volle Distanz von fünf Legs gehen musste. Trotzdem imponierte Whitlock erneut mit einem Average5 von über 99 Punkten.

Am Abend wurde dann auch bereits die Runde der letzten 16 eröffnet. Phil “The Power” Taylor blieb erwartungsgemäß siegreich gegen Robert Thornton, der dem Top-Favoriten aber immerhin einen Satz abknüpfen konnte. In hervorragender Form präsentierte sich im Anschluss Taylors sportlicher Ziehsohn Adrian Lewis. Dieser legte beim glatten Viersatz-Erfolg gegen Kevin McDine bereits zum dritten Mal in Folge einen Average von über 100 Punkten hin. Man darf gespannt sein auf das am Neujahrstag stattfindende Aufeinandertreffen zwischen ihm und Taylor.

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Taylor ohne Probleme, Stompe überrascht, Barneveld erneut mit 9-Darter

27. bis 28. Dezember. Die Zuschauer im Ally-Pally sahen an diesen beiden Zweitrunden-Tagen sowohl sehr einseitige wie auch höchst spannende Spiele. Problemlos erreichten Phil Taylor und Raymond van Barneveld das Achtelfinale. Während Taylor sein Match mit Steve Hine erneut mit einem Average5 von über 100 Punkten beendete, fand Barneveld seinen Rhythmus im Spiel gegen den Nordiren Brendan Dolan zunächst nicht. Dass für den Weltranglisten-Zweiten am Ende lediglich ein Average von nur rund 90 Punkten stand, wurde nicht allein durch den trotz allem deutlichen 4-0-Erfolg überdeckt. Im ersten Leg des dritten Satzes gelang dem Niederländer der sogenannte 9-Darter9. Es war erst das zweite Mal, dass dieser bei einer PDC-WM geworfen wurde, im Vorjahr ist dieses Kunststück ebenfalls Barneveld geglückt.

Überraschend deutlich konnten sich Kevin McDine und Ronnie Baxter in ihren Zweitrunden-Partien durchsetzen. Letzterer schlug Gary Anderson, einen der dominierenden Dartspieler des Konkurrenzverbandes WDF in den vergangenen Jahren, souverän mit 4-0 nach Sätzen. Kevin McDine musste sich seine vier Satzgewinne gegen den Waliser Barrie Bates jeweils hart erarbeiten, am Schluss hieß es aber auch hier scheinbar deutlich 4-0.

Für Jyhan Artut war das WM-Abenteuer nach der zweiten Runde vorbei. Der 33-jährige Hannoveraner geriet gegen den an 16 gesetzten Schotten Robert Thornton schnell mit zwei Sätzen in Rückstand. Zwar konnte er sich Satz 3 mit 3-2-Legs1 erkämpfen, Thornton aber profitierte im vierten Satz davon, dass entscheidende fünfte Leg beginnen zu dürfen. Der fünfte Durchgang war dann eine klare Sache zu Gunsten des Favoriten, der mit 4-1-Sätzen die Oberhand behielt.

Spannend, teils schon dramatisch verlief manch andere Partie der zweiten Runde. Die ehemalige Nr. 1 der PDC, Colin Lloyd, rang Denis Ovens mit 4-3 nieder. Dabei hatte dieser dreimal nach Sätzen in Führung gelegen. Fünf der insgesamt sieben Sätze gingen über die volle Distanz von fünf Legs5.

Im Spiel zwischen Mark Dudbridge und Alan Tabern ging es sogar in die “Verlängerung”6. Dudbridge hatte bereits mit 3-1 nach Sätzen geführt, ließ sich das Heft aber aus der Hand nehmen und hatte dann im siebten Satz bereits Match Darts3 gegen sich. Tabern nutzte diese allerdings nicht, stattdessen ließ er sich das neunte Leg dieses Durchgangs abnehmen14. Dudbridge gewann mit 6-4 im letzten Satz.

Ein Comeback zeigte auch Vincent van der Voort gegen Kevin Painter, was aber ebenso wenig von Erfolg gekrönt werden sollte. Der Niederländer verlor die ersten beiden Sätze, holte sich aber die beiden nächsten mit jeweils 3-2. Auch hier brachte ein siebter Satz die Entscheidung. Painter breakte14 van der Voort im dritten Leg und fuhr den Sieg damit nach Hause.

Eine komplette Wendung nahm die Begegnung zwischen dem 26-jährigen Mark Webster und dem 3-fachen WM-Finalisten Peter Manley. Webster präsentierte sich zunächst nervös, während Manley auch dank seiner typischen Treffsicherheit auf die Dopelfelder13 die ersten beiden Durchgänge für sich entscheiden konnte. Dem folgte aber eine Serie von acht gewonnen Legs in Folge für den jungen Waliser, der somit sogar mit 3-2 in Führung gehen konnte. Manley hatte noch die Möglichkeiten zum Satzausgleich, vergab aber im entscheidenden Leg des sechsten Satzes eine Vielzahl von Versuchen beim Auschecken13. Webster behielt die Nerven und steht bei seinem WM-Debüt bei der PDC im Achtelfinale.

Zu erwähnen sind noch zwei überraschende Resultate. Der Niederländer Co Stompe besiegte den an 5 gesetzten Geheimfavoriten Mervyn King mit 4-2. Gleich dreimal konnte er sich einen Satz zu Null gegen den letztjährigen Halbfinalisten holen. Stompe, der bereits im Vorjahr mit Siegen über Tabern und Mardle überrascht hatte und erst im Viertelfinale an Phil Taylor scheiterte, spielte einen Schnitt5 von knapp 100 Punkten.

Ausgeschieden ist auch der zweifache Weltmeister John Part, der die Wiederauflage des Finals von 2008 gegen Kirk Shepherd verlor. Der Kanadier enttäuschte mit einem Schnitt von gerade einmal 75 Punkten.

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Vorrunde und erste Hauptrunde

18.-23. Dezember. Zwei prominente Namen erwischte es gleich am ersten Turniertag. Der 59-jährige Ex-Weltmeister Dennis Priestley unterlag dem 35 Jahre jüngeren Kevin McDine mit 2-3 nach Sätzen. Dabei verspielte der Altstar eine 2:0-Satzführung.
Erfreulich aus deutscher Sicht, Jyhan Artut siegte gegen einen enttäuschenden Wayne Mardle glatt in drei Sätzen. Mardle brachte es gerade mal auf einen 3-Dart-Schnitt5 von 72 Punkten.

Andree Welge konnte es seinem Landsmann nicht gleichtun, er verlor ohne Satzgewinn gegen Mark Dudbridge. Auch der Österreicher Mensur Suljovic verpasste den Sprung in die nächste Runde durch die 1-3-Niederlage gegen Kevin Painter, den Vize-Weltmeister von 2004 und aktuellen Nr. 15 der PDC-Preisgeldrangliste.

Neben Priestley und Mardle war aber für zwei weitere Top 20-Spieler ebenfalls in der ersten Runde Endstation. Mark Walsh unterlag dem Waliser Mark Webster mit 2-3, Colin Osborne verlor gegen den erst vor kurzem zur PDC gewechselten Australier Simon Whitlock.

Bemerkenswert ist außerdem das Ausscheiden von Jelle Klaasen, einem Viertelfinalisten des Vorjahres. Der WDF-Weltmeister von 2006 musste sich Barrie Bates geschlagen geben, während der einstige WM-Halbfinalist Roland Scholten an Steve Hine scheiterte.


Ergebnisübersicht Dart-Weltmeisterschaft

Vorrunde

Per Laursen (DEN) 3-4 Christian Perez (PHI)
Ken MacNeil (CDN) 4-2 Norman Madhoo (GUY)
Jarkko Komula (FIN) 4-3 Roman Konchikov (RUS)
Haruki Muramatsu (JPN) 4-1 Krzysztof Kciuk (POL)
Tomas Seyler (GER) 1-4 Jan van der Rassel (NED)
Magnus Caris (SWE) 4-0 Francisco Ruiz (ESP)
Aodhagan O’Neill (IRL) 4-2 Les Francis (RSA)
Phillip Hazel (NZL) 2-4 Osmann Kijamet (SVN)

Erste Hauptrunde (best of 5)

Phil Taylor (ENG,1) 3-0 Colin Monk (ENG)
Roland Scholten (NED,32) 2-3 Steve Hine (ENG)
Robert Thornton (SCO,16) 3-1 Christian Perez (PHI)
Wayne Mardle (ENG,17) 0-3 Jyhan Artut (GER)
Adrian Lewis (ENG,8) 3-0 Aodhagan O’Neill (IRL)
Wes Newton (ENG,25) 3-0 Jarkko Komula (FIN)
Dennis Priestley (ENG,9) 2-3 Kevin McDine (ENG)
Jelle Klaasen (NED,24) 1-3 Barrie Bates (WAL)
Mervyn King (ENG,5) 3-0 Matt Clark (ENG)
Co Stompe (NED,28) 3-1 Steve Maish (ENG)
Alan Tabern (ENG,12) 3-2 Ken MacNeil (CDN)
Mark Dudbridge (ENG,21) 3-0 Andree Welge (GER)
John Part (CDN,4) 3-0 Toon Greebe (NED)
Kirk Shepherd (ENG,29) 3-0 Scott Burnett (USA)
Mark Walsh (ENG,13) 2-3 Mark Webster (WAL)
Peter Manley (ENG,20) 3-2 Andy Jenkins (ENG)
Raymond van Barneveld (NED,2) 3-0 Warren Parry (NZL)
Tony Eccles (ENG,31) 1-3 Brendan Dolan (NIR)
Kevin Painter (ENG,15) 3-1 Mensur Suljovic (AUT)
Vincent van der Voort (NED,18) 3-0 Dylan Duo (GIB)
Ronnie Baxter (ENG,7) 3-0 Haruki Muramatsu (JPN)
Jamie Caven (ENG,26) 2-3 Gary Anderson (SCO)
Colin Lloyd (ENG,10) 3-1 Magnus Caris (SWE)
Denis Ovens (ENG,23) 3-1 Jan van der Rassel (NED)
Terry Jenkins (ENG,6) 3-2 Paul Nicholson (AUS)
Andy Smith (ENG,27) 2-3 Darin Young (USA)
Colin Osborne (ENG,11) 1-3 Simon Whitlock (AUS)
Wayne Jones (ENG,22) 3-1 Alex Roy (ENG)
James Wade (ENG,3) 3-1 Steve Brown (ENG)
Michael van Gerwen (NED,30) 3-1 Peter Wright (ENG)
Andy Hamilton (ENG,14) 3-0 Osmann Kijamet (SVN)
Steve Beaton (ENG,19) 3-0 Carlos Rodriguez (ESP)

Zweite Hauptrunde (best of 7)

Phil Taylor (ENG,1) 4-0 Steve Hine (ENG)
Robert Thornton (SCO,16) 4-1 Jyhan Artut (GER)
Adrian Lewis (ENG,8) 4-2 Wes Newton (ENG,25)
Kevin McDine (ENG) 4-0 Barrie Bates (WAL)
Mervyn King (ENG,5) 2-4 Co Stompe (NED,28)
Alan Tabern (ENG,12) 3-4 Mark Dudbridge (ENG,21)
John Part (CDN,4) 1-4 Kirk Shepherd (ENG,29)
Mark Webster (WAL) 4-2 Peter Manley (ENG,20)
Raymond van Barneveld (NED,2) 4-0 Brendan Dolan (NIR)
Kevin Painter (ENG,15) 4-3 Vincent van der Voort (NED,18)
Ronnie Baxter (ENG,7) 4-0 Gary Anderson (SCO)
Colin Lloyd (ENG,10) 4-3 Denis Ovens (ENG,23)
Terry Jenkins (ENG,6) 4-0 Darin Young (USA)
Simon Whitlock (AUS) 4-0 Wayne Jones (ENG,22)
James Wade (ENG,3) 4-2 Michael van Gerwen (NED,30)
Andy Hamilton (ENG,14) 4-1 Steve Beaton (ENG,19)

Achtelfinale (best of 7)

Phil Taylor (ENG,1) 4-1 Robert Thornton (SCO,16)
Adrian Lewis (ENG,8) 4-0 Kevin McDine (ENG)

Co Stompe (NED,28) 4-2 Mark Dudbridge (ENG,21)
Kirk Shepherd (ENG,29) 1-4 Mark Webster (WAL)

Raymond van Barneveld (NED,2) 4-1 Kevin Painter (ENG,15)
Ronnie Baxter (ENG,7) 4-1 Colin Lloyd (ENG,10)

Terry Jenkins (ENG,6) 2-4 Simon Whitlock (AUS)
James Wade (ENG,3) 4-3 Andy Hamilton (ENG,14)

Viertelfinale (best of 9)

Phil Taylor (ENG,1) 5-0 Adrian Lewis (ENG,8)

Co Stompe (NED,28) 3-5 Mark Webster (WAL)

Raymond van Barneveld (NED,2) 5-0 Ronnie Baxter (ENG,7)

Simon Whitlock (AUS) 5-3 James Wade (ENG,3)

Halbfinale (best of 11)

Phil Taylor (ENG,1) 6-0 Mark Webster (WAL)

Raymond van Barneveld (NED,2) 5-6 Simon Whitlock (AUS)

Spiel um Platz drei (best of 19 legs)

Mark Webster (WAL) 10-8 Raymond van Barneveld (NED,2)

Endspiel (best of 13)

Phil Taylor (ENG,1) 7-3 Simon Whitlock (AUS)

Hier ein paar Begrifferklärungen aus dem Dartsport, um euch die einzelnen Beiträge verständlicher zu machen. Einleitend sei gesagt, das die Variante 501-Double-Out gespielt wird. Jeder Spieler beginnt bei 501 Punkten und muss mit einem Treffer ins Doppel ausmachen.

2 180er: 180 – mehr Punkte in einer Runde kann man nicht erreichen, indem man mit jedem der drei Darts die dreifache Zwanzig trifft.

8 10-Darter: Ein Leg1 mit nur 10 Darts beenden. Besser ist hier nur der legendäre 9-Darter9, wo man also nur drei Runden benötigt, um von 501 auf 0 zu stellen.

9 9-Darter: Man beendet das Leg1 mit 3 mal 3 Darts. Im Normalfall spielt man hier dann 7x dreifache 20 und einmal dreifache 19, dann stehen 24 Rest – Doppel 12 also mit dem letzten Dart.

7 Ausbullen: Von Ausbullen spricht man, wenn ermittelt wird, wer den entscheidenden Leg1 beginnt. Beide Spieler werfen aufs Bulls-Eye, derjenige, der näher an der Mitte ist, darf beginnen.

5 Average: Durchschnittlich erreichte Punktzahl pro Aufnahme, also pro drei Würfe.

10 Bouncer: Von einem Bouncer spricht man, wenn ein Dart nicht in der Scheibe stecken bleibt, weil er durch einen anderen Dart abgelenkt wurde oder man vielleicht direkt den Draht getroffen hat. Die Darts müssen solange im Board stecken bleiben, bis der Caller11 den Score der Runde verkündet hat.

11 Caller: Gibt die Scores der Spieler durch.

6 Decision: Wird im letzten und entscheidenden Satz gespielt. Steht es 2-2 nach Legs1, kommt es zu Decision – ein Spieler muss dann mindestens 2 Legs1 Vorsprung haben, um den Satz zu gewinnen. Dies geht bis zum Stande von 5-5, dann folgt der Sudden-Death4.

1 Leg: Ein Satz besteht aus Legs, aus Spielen. Wer als erster drei Legs gewinnt, gewinnt den Satz – ausser im entscheidenden, letzten Satz. Hier reicht ein 3-2 nicht aus, da es beim Stand von 2-2 zur Decision6, bzw. dann beim Stand von 5-5 zum Sudden-Death4 kommt. Der Vorteil liegt grundsätzlich immer bei dem Spieler, der ein Leg beginnen darf, da er dann bei ähnlich hohen Scores als erster versuchen darf, das Leg auszuchecken13.

3 Match Dart: Wenn ein Spieler nur noch einen Dart vor dem Gewinn des Spiels steht, spricht man vom Match Dart. Vergleichbar mit dem Matchball beim Tennis

4 Sudden Death: Vom Sudden Death spricht man beim Stand von 5-5 Legs1 im entscheidenen letzten Satz eines Spiels. Wer dieses Leg1 beginnt, wird durch Ausbullen7 entschieden.

12 High Finish: Von einem High Finish spricht man, wenn es einem Spieler gelingt, eine hohe Zahl (meist über 100 Punkten) mit drei Würfen auszuchecken13. Das höchstmögliche Finish mit drei Darts ist die 170.

13 Auschecken: Auschecken wird das Beenden eines Legs1 genannt, was immer durch Wurf auf eines der Doppelfelder erfolgen muss.

14 Break: Gewinnt ein Spieler ein Leg, welches sein Gegner eröffnet hatte, spricht man von einem Break.


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  1. Vielleicht könnte man in diesem Zusammenhang auf Darts1 hinweisen, die als einzige live aus London berichten. Gruß Jürgen


    Jürgen    Dez 29, 23:13    #

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