Abgebloggt 20/34: Wer ist hier eigentlich Favorit?
4. Februar 2010, 00:52 geschrieben von BVB-Benny, abgelegt unter Deutscher-Fussball.
Schluss mit Vizekusen?
So, drei Spieltage der Rückrunde haben wir rum – Zeit, sich die ersten Trends anzugucken. Eins ist klar: Der Einbruch der Leverkusener lässt weiter auf sich warten. Oder kommt er gar nicht mehr? Nach 20 Spielen immer noch ungeschlagen, sowohl die meisten Tore geschossen, als auch die wenigsten kassiert – meisterliche Statistiken. Aber von 20 guten Spielen ist noch keiner Meister geworden. Hält der Leverkusener Atem bis zum Ende? Um die Konzentration voll auf das Projekt Meisterschaft lenken zu können, hat sich die Werkself in weiser Voraussicht in der vergangenen Saison schon mal nicht für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. Nachdem diese Idee ganz gut funktionierte, waren die Bayern im Herbst kurz davor, ihrem Beispiel zu folgen und sich mit einem freundlichen “Servus” aus der Champions League zu verabschieden. Da aber bei Platz drei die Euro-League gedroht hätte, besann man sich und bevorzugte doch ein Spiel am Dienstag oder Mittwoch statt am Donnerstag.
Nicht nur Meister im Reden
Angenehm: Anders als von den letzten Ausnahme-Meistern Wolfsburg und Stuttgart wird von den Leverkusenern der Titel nicht schon mal vorsorglich nach München geredet. Und was machen die Bayern? Die gezielten Nadelstiche sind bisher ausgeblieben. Ob das Absicht war, oder ob Nerlinger dafür einfach erst noch eine Weile üben muss, wird sich zeigen. Einige kleinere Versuche unternahm der neue Manager des Deutschen Rekordmeisters schon, betonte er doch, dass er ein bisschen schmunzeln musste, als Peter Neururer meinte, dass Bayer nach dem Auftritt in Hoffenheim Favorit auf die Meisterschaft sei. Nun steht Peter Neururer in der “Ich habe Ahnung”-Tabelle der Fußballtrainer eher im unteren Drittel. Aber die Meinung, dass ein noch ungeschlagener Tabellenführer Titelfavorit ist, hat er sicherlich nicht exklusiv. Die Münchener hingegen betonen nach jedem Sieg, und wenn es gegen Mainz ist, dass sie Anwärter Nummer Eins sind. Jetzt versprach Nerlinger den Fans, man sehe sich nach der Saison am Rathausplatz.
Vom Reden ist zwar auch noch keiner Meister geworden, aber schaut man sich die letzten Spiele der Bayern an, so haben die Hoffnungen durchaus ihre Berechtigung. Die Qualität im Kader ist so hoch, dass man davon ausgehen kann, dass dem FCB im Rest der Saison nur noch wenige Punkte verloren gehen. Aber: Leverkusen müsste mindestens zwei Punkte mehr verlieren, damit sich die Bayern nach einem Jahr Abstinenz endlich wieder gegenseitig die Maß über den Kopf schütten können. Prost!
Berlin versucht’s mit Alpina
Der Favorit auf den Abstieg ist dagegen schnell ausgemacht: Machet jut, Hertha, ick werd dir vamissen! Zwar versucht sich Funkel in Weißmalerei, indem er vorrechnet, man habe den Rückstand auf den Relegationsplatz in der Rückrunde schon um zwei auf nun sechs Punkte verkürzt. Aber: ein Sieg gegen Hannover 96, das derzeit in der Formtabelle wohl die Rote Laterne hält, und zuletzt zwei 0:0-Unentschieden gegen Möchengladbach und Bochum, beide aus dem unteren Tabellendrittel, beide Unentschieden zu Hause – Funkels Weiß muss schon sehr deckend sein, wenn er jemanden überzeugen will, dieser Start zur Aufholjagd sei vollends gelungen.
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Finde den 20/34-Blog sehr schlecht gemacht.
1. Auch wenn ich selbst nciht unbedingt mit einer blau-weißen Meisterschaft rechne, sollte ein Magazin schon objektiv genug sein, bei 3 Mannschaften an der Spitze, welche nur 3 Punkte (1 Spiel !) auseinander sind, sollte ein Magazin schon mehr als nur den Tabellenführer und die (hier in diesem Forum leider auch obligatorischen) Bayern analysieren.
2. Ist der Artikel nicht richtig recherchiert, da Leverkusen nicht die beste Abwehr hat (16 Gegntore) sonder ebenfalls Schalke (15)
Ein wenig mehr Objektivität wäre bei solchen Artikeln schon wünschenswert. Hoffe die Kritik wird nicht persönlich genommen :-)
MfG Sifo-Dyas
— Sifo-Dyas Feb 4, 13:07 #