MAG goes Europe - die Lage in Europas Top-Ligen
14. Februar 2012, 00:58 geschrieben von Born, abgelegt unter Int-Fussball.
In unserer neuen Serie blicken wir in unregelmäßigen Abständen auf das Geschehen in fünf europäischen Eliteligen. Wie ist der Stand der Dinge in der englischen Premier League, der spanischen Primera División, der italienischen Serie A, der französischen Ligue 1 und der Schweizer Super League – hier erfahrt ihr es.
![]() |
Premier League | ![]() |
Zwei Fälle von Rassismus bestimmen die Schlagzeilen
Bevor wir uns um das sportliche Geschehen in der Premier League kümmern, müssen wir leider erneut das immer wieder neu aufflammende Thema Rassismus in den Fokus stellen – denn das bestimmte die Schlagzeilen auf der Insel. Die Affären um John Terry und Luis Suarez schlugen hohe Wellen und verursachten ein gewaltiges Medienecho. Terrys Degradierung als Kapitän der Three Lions hatte dabei zur Konsequenz, dass Fabio Capello die Brocken hinwarf und England nun kurz vor der EM einen neuen Trainer suchen muss. Der Prozess gegen Terry, der Anton Ferdinand beleidigt haben soll und aufgrund von Videoaufnahmen ins Rollen kam, ist erst für den Juli angesetzt, die Geschichte wird also noch einige Zeit für Aufsehen sorgen. Anders verhält es sich bei Suarez, der für sein Vergehen gegen Evra bereits verurteilt und für acht Spiele gesperrt worden war. Ausgestanden war der Disput zwischen den beiden Spielern aber noch nicht – am vergangenen Samstag läutete der Uruguayer die nächste Runde ein. Suarez zeigte sich erneut von einer ganz schlechten Seite, als er Evra vor der Partie im Old Trafford den obligatorischen Handschlag verweigerte. United-Coach Ferguson sprach daraufhin von einer “Schande für den FC Liverpool.” Gestern gab es auf der Homepage der Reds zumindest eine Entschuldigung von Suarez… ob man ihn dazu auffordern musste oder er tatsächlich einsichtig ist? Traurig ist das Kapitel auf jeden Fall; traurig ist jeder Fall von Rassismus; traurig ist, dass wir immer wieder damit konfrontiert werden.
Tottenham einziger Konkurrent der beiden Clubs aus Manchester
Auf den Plätzen ging es in den letzten Wochen oftmals hoch her – die Herren Profis boten klasse Unterhaltung und lieferten den Fans manch aufsehenerregendes Spektakel. So beispielsweise das 3:3 zwischen dem FC Chelsea und Manchester United, bei dem die Red Devils durch zwei Elfmetertore von Wayne Rooney und einem Kopfballtreffer von Chicharito nach einem 0:3-Rückstand noch zum Punktgewinn kamen. Aber auch das 7:1 des FC Arsenal gegen Blackburn, mit dem sich die Gunners nach einer Pleitenserie eindrucksvoll zurückmeldeten, oder das berauschende 5:0 der Spurs über Newcastle United waren echte Highlights. Herausragend bei diesem Match an der White Hart Lane war Emmanuel Adebayor – der Togolese bereitete die ersten vier Treffer vor und traf schließlich selbst zum Endstand.

Überhaupt muss man den Hut ziehen vor den Hotspur, die als einziger Konkurrent von ManCity und ManUtd im Titelkampf übrig geblieben sind. Die Truppe von Harry Redknapp, der nun vom Vorwurf der Steuerhinterziehung frei gesprochen wurde und für das vakante Amt des Nationaltrainers als einer der ersten Anwärter gilt, hat sich klar als nationale Nummer drei in dieser Saison etabliert. Zehn Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf die unkonstanten Gunners und die komplett enttäuschenden Blues – Liverpool hängt als Siebter gar 14 Zähler hinterher. Und wenn vor drei Wochen Ledley King in der Nachspielzeit Mario Balotelli nicht im Strafraum gefoult, der extrovertierte Italiener den fälligen Strafstoß nicht verwandelt und die Citizens so einen überaus glücklichen 3:2-Heimsieg geholt hätten, dann wäre Tottenham richtig dick im Meisterrennen gewesen. So liegt City, das allerdings zuletzt deutlich an Souveränität eingebüßt hat, sieben Punkte vor den Spurs, die Red Devils mit deren fünf.
Abstiegskampf – aus fünf mach’ drei
Im Abstiegskampf bahnt sich ein dramatischer Fünfkampf an – nur zwei Clubs werden ihn überleben. Ganze zwei Pünktchen trennen Aufsteiger Queens Park Rangers, der im Winter personell deutlich nachgebessert und Neil Warnock durch Mark Hughes auf der Trainerposition ersetzt hat, vom Tabellenletzten Wigan Athletic, das am Samstag mit einem 2:1-Auswärtserfolg in Bolton bis auf einen Zähler an die Wanderers und Rang 19 heranrückte. Auf dem letzten Abstiegsplatz steht derzeit Wolverhampton. Die Wolves haben gestern zu Hause eine ganz böse 1:5-Klatsche gegen West Brom eingefahren, die nicht ohne Folgen blieb: Coach Mick McCarthy wurde nach sechs Jahren guter Arbeit gefeuert. Der fünfte Kandidat für den Abstieg sind die Blackburn Rovers, die mit 56 Gegentoren die Schießbude der Liga sind.
| Elbefohlen |
![]() |
Primera División | ![]() |
Ein gewohntes Bild an der Tabellenspitze in der Primera Division. Schaut man sich aber den Abstand zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona an, dann wird schnell klar, dass der Blaugrana nur noch ein Wunder helfen kann.
Atemberaubende 10 Punkte Vorsprung hat Real schon auf den Rivalen und aus Sicht der Madrilenen muss man sagen, dass in der Liga ja nur noch ein Clásico ansteht.
Am vergangenen Spieltag unterlag Barcelona mit 3:2 in Pamplona, dem Sitz von CA Osasuna. Es ist neben fünf Unentschieden schon die zweite Niederlage, die man auswärts hinnehmen musste. Ohne die Stars Iniesta, Xavi und Fabregas – allesamt wurden sie für das Champions-League-Spiel gegen Leverkusen geschont – lag man zur Pause 0:2 zurück und Sanchez und Tello konnten nur noch jeweils auf 1:2 und 2:3 verkürzen. Tello, der 20-jährige Stürmer aus der Reserve von Barcelona, machte im dritten Spiel sein zweites Tor. Ein schwacher Trost für den jungen Spanier.
Die Titelverteidigung in der Primera División ist in weite Ferne gerückt und das Umfeld der Katalanen wird langsam aber sich unruhig. Die Meisterschaft gehört zu den wichtigsten Pokalen in der Saison und so schön Siege gegen den Erzrivalen auch sind, umso wichtiger sind letztendlich die Pokale.

Schaut man aber auf die Plätze drei bis acht, so wird klar, dass ein heißer Kampf um die internationale Plätze entfacht ist. Acht Punkte hinter dem Meister aus Katalonien liegt der FC Valencia mit 40 Punkten und nur vier (!) Niederlagen, dicht gefolgt von UD Levante und Espanyol Barcelona auf den Plätzen vier und fünf (je 32 Punkte). Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Saison und mit nunmehr nur einer Niederlage in den letzten sieben Spielen konnte sich Espanyol Barcelona oben festsetzen. Nicht weit dahinter und die internationalen Plätzen fest im Blick liegen CA Osasuna und Athletic Bilbao, welche sich auf den achten Platz vorschieben konnten und nur einen Punkt hinter den Champions-League-Plätzen liegen.
Am späten Abend kam es dann zum Duell zwischen dem Primus Madrid und Tabllenvierten UD Levante im heimischen Bernabeu-Stadion. Mit 479,5 Millionen ist man zum siebten Mal in Folge der umsatzstärkste Verein der Welt und in dieser Kategorie konnte man den Rivalen aus Barcelona hinter sich lassen. Gerüchten zu Folge wollen die Verantwortlichen im Sommer wieder jede Menge Geld in die Hand nehmen und das „weiße Balett“ weiter mit Stars aufstocken. Der Name von Robin van Persie geistert schon seit einigen Wochen durch die Gazetten in Spanien.
Zurück zum Sportlichen und da traf Real Madrid auf die Überraschungsmannschaft schlechthin: UD Levante. Die Blau-Roten liefern sich in dieser Saison mit dem FC Valencia und dem punktgleichen Espanyol Barcelona ein spannendes Rennen um den begehrten Rang hinter den beiden Großmächten im spanischen Fußball.
Am 23. Spieltag konnte sich Real Madrid in Überzahl gegen Levante mit 4:2 durchsetzen und profitierte von einer Gelb-Roten Karte wegen Handspieles und dem daraus resultierenden Elfmeters, den Ronaldo sicher verwandelte.
Für Levante gab es am 16. Spieltag den letzten Sieg und trotz der guten Tabellenplatzierung steckt man in einer großen Krise.
Ein Blick auf die Torjägerliste lohnt sich, denn dort ist Christiano Ronaldo mit 27 Toren in 22 Spielen Messi enteilt. Der Argentinier ist bei 23 Toren. Sowohl in der Tabelle als auch bei den Torjägern hat Real Madrid derzeit also die Nase vorn.
| Born |
![]() |
Serie A | ![]() |
In der italienischen Serie A schien Inter Mailand nach einer zwischenzeitlichen Serie von sieben Siegen in Folge wieder ein Wörtchen um den Meistertitel mitreden zu können, doch damit ist es jetzt endgültig vorbei. Der Niederlage in Lecce, dem 4:4-Unentschieden gegen Palermo und der 0:4-Klatsche beim AS Rom folgte am letzten Spieltag ein blamales 0:1 daheim gegen Schlusslicht Novara Calcio, das die neunte Niederlage im 23. Saisonspiel bedeutete – Vereins-Negativrekord seit 65 Jahren. Die Fans gehen vor die Barrikaden, es herrscht Untergangsstimmung im Verein, der elf Punkte hinter Stadtrivale Milan auf Platz fünf rangiert. Das Ziel für die restliche Saison lautet ab jetzt folglich nur noch: Qualifikation für die Champions League.
Ganz anders sieht es bei den beiden Spitzenreitern AC Mailand und Juventus Turin aus, die den Scudetto wohl unter sich ausmachen werden. Milan, das durch die 0:2-Niederlage bei Lazio und dem 0:0-Unentschieden im San Siro gegen den SSC Neapel einen kleinen Hänger zwischendurch hatte, holte sich durch das 2:1 nach 0:1-Rückstand bei Udinese Calcio mit nunmehr 47 Punkten die Tabellenführung. Diese hat aber nur vorerst Bestand, denn Juventus (Platz 2, 45 Punkte) hat zwei Spiele weniger auf dem Konto, weil die Partien in Bologna und Parma dem Wintereinbruch zum Opfer fielen und noch nachgeholt werden müssen. Gewinnt die in dieser Saison noch ungeschlagene alte Dame diese beiden Auswärtsspiele, dann steht man vier Punkte vor Milan und kann dem Meistertitel einen großen Schritt näher kommen. Schon am 25. Spieltag wird es zum direkten Aufeinandertreffen in Mailand kommen, wo sich Milan für die 0:2-Hinspielniederlage sicherlich revanchieren möchte.
Dem Duo an der Spitze folgen Lazio Rom (42) und Udinese Calcio (41), die die Champions-League-Plätze anvisieren. Für eine Platzierung in den Europa-League-Rängen haben hinter Inter der AS Rom (35) und Napoli (34) die aussichtsreichsten Chancen. Die Königsklasse ist für diese Vereine keineswegs zu weit entfernt, es muss aber ein guter Endspurt her, um diese noch erreichen zu können.

Als die drei Absteiger kristallieren sich allmählich der US Lecce, AC Cesena und Novara Calcio heraus, die schon mindestens vier Punkte Rückstand hinter dem rettenden Ufer und dabei teilweise bereits ein Spiel mehr bestritten haben. Aufpassen müssen noch Atalanta Bergamo, der AC Siena und der FC Bologna. Alle anderen Mannschaften können sich fast schon im gesicherten Mittelfeld sehen.
| Bojan |
![]() |
Ligue 1 | ![]() |
Ein kurzer Blick auf die Tabelle genügt, um zu erkennen, dass sich das Meisterschaftsrennen in Frankreich zum Zweikampf entwickelt hat. Den Drittplatzierten OSC Lille trennen mittlerweile schon zehn Punkte vom Spitzenduo. Paris Saint Germain und Montpellier HSC werden den Titel unter sich ausmachen.

Das Projekt Paris kommt ins Rollen
Es sieht derzeit also so aus, als würden die Millionen, die mit den Scheichs aus Katar in der französischen Hauptstadt angekommen sind, gleich ihre Wirkung tun. Rund 90 Millionen hat Paris im Vorfeld der Saison in die Mannschaft investiert. Vor allem die Verpflichtung von Kevin Gameiro hat sich bezahlt gemacht. Zehn Saisontore hat der französische Stürmer bisher schon erzielt. Auch Javier Pastore (sieben Treffer), teuerster Transfer der Vereinsgeschichte, scheint sein Geld langfristig wert zu sein. Bester Torjäger ist aber ein alter Bekannter: Néné, brasilianischer Mittelfeldspieler, der schon da war, bevor der Hauptstadtklub neureich wurde, traf elfmal ins Schwarze.
Im Prinzip läuft also alles bestens, und trotzdem waren die Scheichs und Sportchef Leonardo zur Winterpause offenbar nicht zufrieden. Die Herbstmeisterschaft rettete Coach Antoine Kombouaré nicht den Job. Er wurde durch Carlo Ancelotti ersetzt, den Leonardo schon aus Mailänder Zeiten kennt. Auch geisterten Namen von weiteren Neuzugängen rund um den Prinzenpark. Dabei holte man sich jedoch einige blaue Augen in Form von Absagen. Tevez und Milito wollten nicht kommen, Pato wies in seiner Begründung darauf hin, dass Paris nicht Madrid sei. Besonders bitter war aber eine andere Absage: Der in Frankreich schon sicher geglaubte Transfer von David Beckham platzte in letzter Sekunde. Ob es familiäre Gründe waren oder die Angst des Engländers, bei weiteren Einkäufen zu viel Konkurrenz und damit zu wenig Einsatzzeiten zu haben und so die erhoffte EM-Teilnahme zu gefährden, wird Becks Geheimnis bleiben. Auch ohne ihn ist der PSG trotz des enttäuschenden Unentschiedens gestern beim OGC Nizza Titelfavorit, da der Kader von Montpellier weder in der Breite, noch in der Spitze stark genug scheint, um bis zum Ende ganz oben dran zu bleiben. Am Sonntag kommt es in Paris zum direkten Aufeinandertreffen.
Spannend wird es in allen weiteren Fragen. Derzeit gibt es kein Team, das nicht entweder noch um die internationalen Plätze mitspielt oder gegen den Abstieg kämpft. Sowohl Platz zwei bis acht wie Platz neun bis 19 trennen jeweils nur sechs Zähler. Hier wird sich in den kommenden Wochen die Spreu also noch deutlicher vom Weizen trennen müssen. Zwei Spitzenspiele stehen in naher Zukunft an: Eine Woche nach dem bereits erwähnten Aufeinandertreffen des Ersten gegen den Zweiten müssen die Pariser zu Olympique Lyon. Zwei Siege in diesen beiden Partien würden wohl eine Vorentscheidung im Meisterkampf bedeuten.
| Benny |
![]() |
Super League | ![]() |
Wie fast immer in den letzten vier Jahren steht auch aktuell der FC Basel an der Tabellenspitze der Axpo Super League. Die Bebbi setzten sich am 14. Spieltag auf den Platz an der Sonne und gaben diesen seither nicht mehr ab. Für die Basler läuft damit die Saison weiterhin exzellent, obwohl man im Herbst den Abgang von Trainer Thorsten Fink verkraften musste. Doch der bisherige Assistenztrainer Heiko Vogel übernahm das Team zuerst ad Interim und per 1. Januar 2012 dann endgültig und führt den Höhenflug weiter. Er konnte die gute Vorarbeit von Thorsten Fink auch in der Champions League nutzen und sorgte so für den ersten Einzug einer Schweizer Mannschaft ins Achtelfinale.
Weil am vergangenen Wochenende der Platz in Lausanne gefroren war, konnten die Basler das Spiel vom 20. Spieltag nicht bestreiten. Trotz einem Spiel weniger liegen sie derzeit komfortable sechs Punkte vor den beiden Verfolgern YB und Luzern. Die Berner Young Boys haben nach der Baisse kurz vor der Winterpause den Tritt wieder gefunden und sind inzwischen seit vier Spielen ohne Niederlage. Die beiden Partien in diesem Jahr konnten sie beide gewinnen und so sind sie am letzten Spieltag am FC Luzern vorbeigezogen. Mit den Neuzuzügen von Bobadilla, Vitkieviez, Simpson, Gonzalez und Martinez gilt der Hauptstadtklub als Transfersieger des Winters.

Sions Punkteabzug und Xamax’ Lizenzentzug
Hinter diesen drei Teams würden eigentlich zwei andere Mannschaften als Thun und Zürich liegen. Doch sowohl der FC Sion (wurde mit 36 Punkten Abzug bestraft, siehe eigenen Artikel) als auch Neuchâtel Xamax (wurde die Lizenz entzogen) finden sich am Tabellenende wieder. Deswegen machten in der Winterpause die meisten anderen Mannschaften ohne zu spielen zwei Plätze gut in der Tabelle. Die Walliser werden diesen Punkteabzug zwar vor Gericht noch anfechten, doch derzeit liegen sie abgeschlagen mit -4 Punkten auf dem vorletzten Rang und damit auf einem Barrage-Platz. Zu Rang acht und damit dem rettenden Ufer fehlen 15 Punkte, wobei Lausanne, das derzeit den 8. Platz belegt, in dieser Saison noch zu keinem Pflichtspiel antreten konnte und daher zwei Spiele weniger als Sion bestritten hat.
Doch zurück zu den vorderen Plätzen. In dieser Saison berechtigen nur die ersten drei Plätze in der Schweiz zur Teilnahme am internationalen Geschäft. Sollten zwei der drei Erstplatzierten allerdings im Cupfinal aufeinandertreffen, würde der Viertplatzierte in die Europa League nachrücken. Und dies ist angesichts der Viertelfinal-Gegner von Luzern (gegen GC) und Basel (gegen Lausanne) durchaus möglich. Der Kampf um Platz vier ist derzeit ein Dreikampf zwischen dem FC Thun, dem FC Zürich und Servette Genf. Die Thuner, die zu Saisonbeginn noch von der Tabellenspitze grüssten, sind dabei in der Poleposition. Der FC Zürich hat in der Winterpause gleich fünf Teamleader verloren und muss nun zuerst einmal schauen, dass die verbliebenen Spieler die entstandenen Lücken füllen können. Mit einem 1:1 gegen Luzern zum Rückrundenauftakt und dem 2:0-Sieg am Wochenende im Zürcher Derby gelang dies bisher besser als erwartet.
Finanzprobleme bei Servette
Bei Servette steht derzeit hingegen weniger das Sportliche im Vordergrund. Vielmehr kümmert man sich am Genfersee um die Finanzen und den Präsidenten Pishyar. Immer wieder werden Gerüchte laut, dass der Klub diverse Rechnungen noch nicht beglichen hat. Sollte sich dieser Verdacht erhärten, droht der Super League im Sommer womöglich der nächste GAU. Doch derzeit sind die Vorkommnisse im Genf noch nicht so gravierend wie in Neuenburg und man hofft auf ein positives Ende dieser Angelegenheit.
| Jaqui |
Teile uns deine Meinung zu diesem Artikel über das Kontaktformular mit.
Weitere Artikel
« Abgebloggt - 21/34: Der Marsch der Fohlen geht weiter | [Champions League 2011/12] Leverkusen kommt spät ins Spiel und verliert mit 1:3 gegen Barça »





